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Wahlkreis-Rundschau, Ausgabe Mai/Juni 2015

Newsletter des Abgeordneten Ralf Wieland für
den Soldiner Kiez, Gesundbrunnen und das Brunnenviertel


Liebe Leserin, lieber Leser,

bis Ende Mai werden Sie vielleicht angesprochen, sich noch auf einer Unterschriftenliste der "Initiative Berliner Mietenvolksentscheid" einzutragen. Kommen bis dahin 20.000 gültige Unterschriften zusammen, wird von der Initiative ein Volksbegehren für das vorgelegte "Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin" beantragt

Mit ihm, so die Absicht, soll für ausreichend bezahlbaren Wohnraum in der Stadt gesorgt werden. Der Staat, konkret: das Land Berlin, wird verpflichtet, viel stärker als in der Vergangenheit praktiziert in das Geschehen einzugreifen.

Über weite Strecken liest sich der Gesetzentwurf wie eine Vorlage aus dem Senat und hätte von der SPD-Fraktion formuliert sein können. Viele Forderungen werden bereits ganz praktisch in der Politik umgesetzt. An den generellen Absichten und Zielen gibt es aus meiner Sicht gar keine oder nur hier und dort Zweifel. Also unterschreiben?

Leider handelt es sich bei einem Volksentscheid nicht um eine generelle Richtungs-Bekundung, sondern um eine Abstimmung über ein auf Punkt und Komma ausformuliertes Gesetz, an dem weder nachgebessert noch herumgeschraubt werden kann. Und da steckt der Teufel dann im Detail.

Ein Beispiel: Bei subventionierten Wohnungen, bei denen die Sozialbindung ausgelaufen ist, darf der Vermieter anschließend die Miete auf die Höhe der Kostenmiete erhöhen, d.h. auf die umgerechnet tatsächlich entstandenen Erstellungskosten. Hier sagt der Gesetzentwurf, dass der Staat die Differenz zwischen (zum Teil künstlich in die Höhe getriebener) Kostenmiete und Sozialmiete zu tragen hat. In der Praxis wird diese Möglichkeit jedoch oftmals nicht ausgeschöpft - allein, weil sich niemand finden würde, der zu diesem Preis mietet. Hier würde der Staat also unnötigerweise als Goldesel einspringen müssen. Genau von dieser Art Subventionspolitik haben wir uns richtigerweise vor einigen Jahren verabschiedet.

Ein anderes Beispiel: Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sollen in Anstalten des öffentlichen Rechts überführt werden. Das wird sie allein aus organisatorischen Gründen für lange Zeit von ihrer eigentlichen Aufgabe abhalten - Wohnungsbau. Die damit verbundenen Absichten lassen sich einfacher und schneller erreichen: Verbot von Bestandsveräußerungen, Verzicht von Gewinnabführungen, revolvierende Wohnungsbaufonds.

Das komplette Paket, das der Gesetzentwurf enthält, kostet auch richtig Geld. Dass die Schaffung bezahlbaren Wohnraums nicht zum Nulltarif zu haben ist, ist bekannt. Aber man sollte sich die Größenordnungen vor Augen halten. Der Finanzsenator hat die Mehrkosten für das Land Berlin für fünf Jahre (2017-2021) auf 2,8 Milliarden Euro berechnet. Da demnächst die grundgesetzlich verankerte Schuldenbremse gilt, ist klar, dass das Geld woanders herkommen müsste. Konkret hieße das: Sehr viele dringend notwendige Sanierungsarbeiten - egal, ob Schulen, Straßen, Kränkenhäuser oder BVG - werden auf lange Sicht komplett gestrichen.

Also unterschreiben? Ich werde nicht unterschreiben. Weil in den konkreten Niederungen des Gesetzentwurfs einfach zu viele Fallstricke und Unwägbarkeiten lauern. Die guten Ansätze des Entwurfs in die konkrete Politik übernehmen? Ja, bitte, gerne. Da sind wir gerade dabei. Achten Sie darauf.

Ihr


Ralf Wieland


Weddinger Stadtteiltag am 18. Juni: Ein bunter Strauss interessanter Veranstaltungen

Am Donnerstag, 18. Juni werde ich im Rahmen meines Weddinger Stadtteiltages den ganzen Tag im Pankekiez und am Gesundbrunnen unterwegs sein.

Auf dem Programm stehen Besichtigungen, Gespräche mit Aktiven im Kiez und der Kontakt mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern.

Unten sehen Sie die Programmpunkte an diesem Tag. Einige sind öffentlich. Ich würde mich freuen, Sie bei dem einen oder anderen begrüßen zu können.

Insbesondere ans Herz legen möchte ich Ihnen unsere Lesung "Kiffer-Barbie - Das Beste aus meinem Leben" abends in meinem Bürgerbüro mit Constanze Behrends (Foto).

Constanze Behrends ist Schauspielerin, Autorin, Mitbegründerin des Weddinger Prime Time Theaters ("Gutes Wedding, schlechtes Wedding") und einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in div. TV-Serien bekannt geworden. Im Mai 2015 wird ihr in Köln der „Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis“ verliehen.

Sie liest aus Ihrem Buch „Kiffer-Barbie – Das Beste aus meinem Leben“: Constanze kann sich noch so sehr bemühen, ihr Leben droht einfach immer im Chaos zu versinken: Ihre Familie nennt sie Miss Geschicklichkeit, weil Multitasking bei ihr einfach nie funktioniert...

Der Tagesspiegel meint: „Zum Totlachen!“. Ich meine: „Gern, aber bitte nicht während der Lesung!“

* * *

Das Programm am 18. Juni:

11:00 Uhr (öffentlich)
Gemeinsame Bürgersprechstunde
mit der Europa-Abgeordneten Sylvia-Yvonne Kaufmann
im Bürgerbüro am Gesundbrunnen, Bellermannstr. 19 a (Ecke Heidebrinker Straße)

13:30 Uhr (nicht öffentlich)
"Silent Green" - Neues Leben im Krematorium
Besichtigung des neuen Kreativstandortes im ehemaligen Krematorium Wedding
mit Kulturstaatssekretär Tim Renner und Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke

14:30 Uhr (öffentlich)
Handwerk, Gewerbe und Kunst bei "ExRotaprint"
Führung über das Gelände der ehemaligen Rotaprint-Fabrik
mit Kulturstaatssekretär Tim Renner und Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke
Gottschedstr. 4, 13357 Berlin
Begrenztes Platzangebot, daher Teilnahme nur mit Voranmeldung telefonisch unter 64 31 23 20 (Bürgerbüro) oder per Mail an buero@ralf-wieland.de

16:00 Uhr (nicht öffentlich)
Chancen und Herausforderungen für den Einzelhandel im Wedding
Gespräch mit Frau Anna Reinhardt, Managerin des Gesundbrunnen-Centers, über sich wandelnde Käuferstrukturen und verändertes Einkaufsverhalten

19:00 Uhr (öffentlich)
Das Beste von der "Kiffer-Barbie"
Lesung der Autorin und Schauspielerin Constanze Behrends (PrimeTimeTheater, div. TV-Serien). "Das Beste aus meinem Leben", lautet der Untertitel des Buches - dass allerdings stets im Chaos zu versinken droht... Ein amüsantes Vergnügen mit "Miss Geschicklichkeit".
Bürgerbüro am Gesundbrunnen, Bellermannstr. 19 a (Ecke Heidebrinker Straße)
Anmeldung zur besseren Planung wird gern gesehen: Mail buero@ralf-wieland.de, Tel 64 31 23 20

Foto: Stefan Helios


Ein Freiwilliges Soziales Jahr beim ASB

Seit dem Jahr 2007 bietet der ASB-Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. jungen Frauen und Männern zur Vorbereitung auf das Berufsleben die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) an. "Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder vier Plätze anbieten zu können und somit mehr Jugendlichen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Freiwilligen Sozialen Jahr zu geben", freut sich Michaela Hasche (FSJ-Beauftragte im ASB Berlin-Nordwest).

Eingesetzt werden die Jugendlichen in der Erste-Hilfe-Ausbildung, in der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. bei Vorführungen in KITA und Schulen) und zur Unterstützung im Sanitäts- und Rettungsdienst.

Die Jugendlichen erhalten dafür eine Ausbildung zum Sanitäter und Erste-Hilfe-Ausbilder. Angelernt werden sie dabei von erfahrenen Mitarbeitern im Rahmen eines Mentoring. Neben diesen Leistungen gibt es ein Taschengeld, Urlaubstage, Seminare und die Übernahme der Sozialversicherungsleistungen durch den ASB.

Nähere Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des FSJ und zur Bewerbung finden sich auf der Website
www.asb-berlin-nordwest.de/fsj

Aktuell sind, laut Michaela Hasche, noch nicht alle Plätze belegt. "Wir freuen uns auf weitere interessante Bewerbungen und sind sicher, jungen Menschen ein interessantes Angebot bieten zu können."

Logo: ASB


Sommerfest im "himmelbeet" am 13. Juni

Am Samstag, 13. Juni lädt das Gartenprojekt "himmelbeet" wieder zu seinem Sommerfest. Den ganzen Tag über und bis in den späten Abend hinein gibt es einen bunten Strauß aus Informationen, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten. Die Programmpunkte im Detail finden sich in den kommenden Tagen auf der Website www.himmelbeet.de.

Die Idee von "himmelbeet" ist einfach: Gemüse im Laden kaufen - das war gestern. Der ambitionierte Großstädter zieht sich den vegetarischen Teil seiner Ernährung selbst. In einem angemieteten Hochbeet gleich um die Ecke.

Was inzwischen in vielen Städten unter dem Stichwort "Urban Gardening" angeboten wird, ist seit 2013 auch im Wedding möglich: Sozusagen die Bonsai-Ausgabe des Kleingartens. In der Ruheplatzstraße Ecke Schulstraße (also praktisch gleich hinter Karstadt) bewirtschaftet das gemeinnützige Unternehmen "himmelbeet" ein bis dahin brach liegendes Grundstück des Bezirks.

So funktioniert's: "himmelbeet" baut die Hochbeete (überdimensionale Blumenkästen mit etwa 1 x 1 Meter), besorgt die Erde, Gartengeräte, Wasser und was sonst noch an Utensilien für die gärtnerische Betätigung gebraucht wird. Solch ein Hochbeet kann man dann für kleines Geld pro Saison pachten und nach Herzenslust anbauen, wonach der Sinn steht. Für 2015 sind allerdings alle Pachtbeete bereits vergeben. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt.

Auch ohne eigenes Beet lohnt sich ein Besuch im "himmelbeet". Das Gelände beherbergt ein eigenes Café inmitten der Rabatten, zu festen Terminen werden Workshops rund ums Gärtnern angeboten und Erzeugnisse aus eigenem Anbau sowie von regionalen Landwirten verkauft.

Demnächst stehen beim "himmelbeet" interne Veränderungen an: Die bisherige Geschäftsführerin und Mit-Initiatorin, Frau Hannah Lisa Linsmeier, verläßt Berlin. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit, ihren Nachfolgern, Frau Meike Stark und Herrn Felix Lodes, die besten Wünsche für ein erfolgreiches und glückliches Händchen bei der neuen Aufgabe.


Noch einige Plätze frei: Führung durch die Komische Oper am Freitag, 12. Juni

Am Freitag, 12. Juni, um 13:00 Uhr besteht für Interessierte die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper in der Behrenstraße zu werfen.

Im Rahmen des "Stadtteiltags Mitte" hat mein Team eine Führung durch das traditionsreiche Haus im Herzen Berlins organisiert. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit der künstlerischen Leitung des Hauses über die Berliner Kulturpolitik. Begleitet werden wir von Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Zugegeben, die Uhrzeit ist alles andere als arbeitnehmerfreundlich. Falls es sich ergibt, dass Sie am 12. Juni über Tagesfreizeit verfügen, sind Sie herzlich eingeladen, an der Führung teilzunehmen. Einige Plätze sind noch frei, selbstverständlich ist die Teilnahme unentgeltlich. Allerdings müssten Sie sich anmelden und Ihre Reservierung bestätigen lassen. Am einfachsten mit einer kurzen Mail an mein Bürgerbüro unter buero@ralf-wieland.de.

Foto: Gunnar Keller CC BY-SA 3.0


Projektwettbewerb "Ein Quartier in Bewegung": QM Pankstraße sucht Träger

Im Quartiersmanagementgebiet Pankstraße leben zahlreiche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre Freizeit zunehmend mit Fernsehen oder Computerspielen verbringen. Als Folge resultieren daraus oft soziale und gesundheitliche, motorische Defizite. Bewegungsarmut und schlechte Ernährung sind häufig die Ursachen für Gesundheitsprobleme, nicht nur bei den Kindern.

Angesichts dieser Situation ist es notwendig, die Sport- und Bewegungsmöglichkeiten und -angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene langfristig zu verbessern und auszuweiten. Die bestehenden Sportangebote sind quantitativ unzureichend, die Sportflächen begrenzt und die Hemmschwelle an Vereinsangeboten teilzunehmen sehr hoch. Daher sollen BewohnerInnen aller Altersklassen mit niedrigschwelligen, leicht zugänglichen Bewegungsangeboten auch im öffentlichen Raum zu mehr Bewegung angeregt werden.

Für dieses Vorhaben wurde vom QM Pankstraße unter dem Titel "Ein Quartier in Bewegung" ein Projektwettbewerb gestartet, für das aus dem Programm "Soziale Stadt" für die Jahre 2016 und 2017 bis zu 28.000 Euro zur Verfügung stehen. Projektträger (auch Einzelpersonen) mit entsprechenden Ideen, Erfahrungen und Kompetenzen können sich noch bis zum 12. Juni beim QM Pankstraße bewerben.

Logo: QM Pankstraße


Umweltpreis Mitte ausgeschrieben: Bewerbungsfrist bis 15. Juni

Das Bezirksamt Mitte schreibt den Umweltpreis Mitte 2015 aus sucht bis zum 15. Juni herausragende Projekte im Bereich Umwelt und Natur. Engagierte Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie Vereine, Verbände und Gewerbetreibende sind eingeladen, ihre Projekte einzureichen. Neu in diesem Jahr ist ein Sonderpreis für besonders nachhaltige Projekte. Der Umweltpreis Mitte wird am 1. Juli von einer Jury vergeben.

Seit über 20 Jahren wird der Umweltpreis Mitte vergeben. Wie in den vergangenen Jahren sind auch in diesem Jahr wieder eine große Vielfalt an innovativen Beiträgen sowie pfiffigen Ideen gefragt. Die Einreichungen können sich sowohl auf geplante als auch bereits durchgeführte Projekte beziehen. Die Ausrichtung der Inhalte kann naturwissenschaftlich und technisch sein, aber auch künstlerische, kulturelle und soziale Aspekte sollten auf keinen Fall zu kurz kommen. Teilnehmen können Personen und Gruppen, die in Mitte wohnen, arbeiten oder lernen.

Von den Abteilungen Jugend, Schule, Sport und Facility Management sowie Weiterbildung, Kultur, Umwelt und Naturschutz wird ein Preisgeld von insgesamt 3000 Euro zur Verfügung gestellt. Nähere Infos auf der Website des Schul-Umwelt-Zentrums Mitte (SUZ).

Logo: SUZ Mitte


Tunnelfluchten in der Bernauer Straße. Führung am 7. Juni

Am Sonntag, 7. Juni lädt die Gedenkstätte Berliner Mauer um 15:00 Uhr zu einer Führung mit Zeitzeugen in die Bernauer Straße. Dabei werden die Orte aufgesucht, an denen von 1962-1971 Fluchttunnel zwischen Ost- und West-Berlin gegraben wurden. Es werden Einblicke in die vielfältigen Geschichten und Abläufe der Fluchtversuche und der gelungenen Tunnelfluchten gegeben.

Die Führung dauert ca. 2 Stunden, die Teilnahme kostet 5 € pro Person, SchülerInnen kostenfrei.

Treffpunkt ist das Besucherzentrum in der Bernauer Str. 119, 13355 Berlin. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Anschluss an die Führung wird im Besucherzentrum der Gedenkstätte der Dokumentarfilm "Heldentod" gezeigt (Dauer ca. 50 Min.).


Ein Tipi auf dem Leopoldplatz - textiles Kunstobjekt für einen lebendigen Kiez

Es gibt Dinge, die sind einfach nur so da. Ab dem 22. Mai steht auf dem Leopoldplatz neben der Nazarethkirche ein Tipi, also ein Indianerzelt.

Selbstverständlich nicht einfach nur so ein Indianerzelt. Das Berliner Tipi ist mit 4,50 m Durchmesser und 5,00 m Höhe ziemlich groß und - es ist gestrickt bzw. gehäkelt (bis auf die Trägerstangen, die sind aus echtem Holz).

Knapp hundert Frauen (und einige wenige handverlesene Männer) aus Vereinen, Initiativen oder auch rein privat, haben in freiwilliger Arbeit in den letzten Monaten ihre Strick- und Häkelnadeln zum Glühen gebracht und 1.200 Quadrate im Format 15 x 15 cm zusammengetragen. Manche einfarbig, manche quitschig, manche mit schicken Mustern und Bildmotiven. Das Ganze wurde nun zu einer "Plane" vernäht und wird im Beisein von Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke am 22. Juni um 16:00 Uhr aufgestellt und eröffnet.

Und dann? Dann ist es einfach nur so da. Das Tipi ist jederzeit für jedermann begehbar, man kann nur mal so gucken, man kann sich reinsetzen. Abends mit Beleuchtung. Nein, ein Programm gibt es nicht, sagt Projektleiterin Brigitte Lüdecke, aber es sei spannend zu sehen, ob und was sich entwickelt. Erste Anfragen und Angebote, in dem Tipi z.B. Lesungen durchzuführen, gebe es bereits.

Das Berliner Tipi ist nicht das erste seiner Art. Ähnliche Zelte stehen bzw. standen in Remscheid, Brüssel oder New York, initiiert von der Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck, die auch in Berlin mit Rat und Tat zur Seite steht.

Auf dem Leopoldplatz wird das Tipi ganz sicher noch bis in die Sommerferien hinein stehen. Falls nicht zwischendrin irgendwelche Dödels auf die glorreiche Idee kommen, dass zu einem richtigen Indianerzelt auch ein richtiges Lagerfeuer gehört. Anschließend geht das Zelt auf Reisen an verschiedene Standorte in Mitte. Moabit habe wohl schon Interesse bekundet.

Schaun mer mal. Direkt ins Tipi oder auf die Tipi-Website.

Foto: Brigitte Lüdecke


Langer Tag der StadtNatur am 20. und 21. Juni - auch im Wedding

Berlin ist die Hauptstadt der Vielfalt – der Artenvielfalt. Am 20. und 21. Juni 2015 können das Interessierte beim Langen Tag der StadtNatur wieder hautnah erleben. Ob versteckte Stadtoasen oder tierisch-wilde Nachbarn: An der Seite von mehr als 200 Experten gibt es auch in diesem Jahr allerlei zu entdecken. Die Stiftung Naturschutz Berlin präsentiert innerhalb von 26 Stunden rund 500 StadtNatur-Veranstaltungen.

Auch der Wedding ist mit interessanten Orten vertreten. Zum Beispiel gibt es am Samstag um 16:00 Uhr eine "Wanderung entlang der Panke - von der Mündung bis zur Plumpe". In der Nacht zum Sonntag wird um 00:00 Uhr unter dem Titel "Bunker und Botanik" eine Nachtführung zu Pflanzen und Tieren im Humboldthain angeboten. Wem das zu früh ist, kann um 10:00 Uhr "Die wilde Seite der BVG" in Form einer planzen- und gleistechnischen Reise zur Gleisbegrünung an der Straßenbahn in der Osloer Straße kennen lernen. Und um 14:00 Uhr geht es mit Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke auf eine Bustour zum "Urban Gardening - drei Wege zum Grün".

Das Ticket für eine einzelne Veranstaltung kostet 4,00 € (vor Ort erhältlich), das 26-Stunden-Ticket, gültig für alle Veranstaltungen, 7,00 € (ermäßigt 5,00 €). Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.

Für viele Veranstaltungen ist eine Voranmeldung erforderlich, ein Blick in den Programmkalender auf der Website 2015.langertagderstadtnatur.de also dringend empfehlenswert.

Foto: Stiftung Naturschutz Berlin


"Nächste Ausfahrt Wedding": Mit dem Fahrrad auf Biertour

Unlängst konnte man der Presse entnehmen, dass die Gewerkschaft der Polizei eine drastische Senkung der Promillegrenze für Fahrradfahrer fordert. Wir wissen nicht, ob die Bundesregierung diese Anregung aufgreift. Aber, wer weiß, vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, auf eine Fahrradtour der besonderen Art hinzuweisen, die der Veranstalter "Nächste Ausfahrt Wedding" anbietet:

"Die Biertour" am 13. Juni (vielleicht auch am 20. Juni - das stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Darum geht's:

"Wir führen alle Hopfen- und Malzjünger zu verschiedenen historischen und zeitgenössischen Stätten der Braukunst in Prenzlauer Berg und Wedding. Am Ende der Tour begeben wir uns in den schattigen Biergarten des unbeugsamen Braumeisters Martin Eschenbrenner. Dort lauern so klang- und geschmackvolle Biere wie "Schwarze Molle" und "Roter Wedding" auf unsere ausgetrockneten Kehlen."

Die Tour dauert ca. 3 Stunden und beginnt am Leopoldplatz. Die Uhrzeit steht noch nicht fest - hoffentlich nicht zu früh.

Der Veranstalter empfiehlt: "Bitte Fahrrad mitbringen!" Wir empfehlen: Bitte Fahrrad unterwegs nicht aus Versehen stehen lassen und die letzten Abschnitte vielleicht besser schieben...

Interessenten erkundigen sich auf www.ausfahrtwedding.de nach den genauen Rahmenbedingungen.


Impressum

Ralf Wieland
SPD-Fraktion im
Abgeordnetenhaus Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

Tel. 0 30 / 23 25 - 22 22

E-Mail: info@ralf-wieland.de
Web: www.ralf-wieland.de

 

Bürgerbüro am Gesundbrunnen

Bellermannstr.19a
13357 Berlin

Tel. 0 30 / 64 31 23 20

Öffnungszeiten: Di & Do 14-20 Uhr, Fr 10-14 Uhr

Stadtplan

Meine nächsten persönlichen Sprechstunden im Bürgerbüro finden Sie auf meiner Website.

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