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Wahlkreis-Rundschau, Ausgabe Juli 2016

Newsletter des Abgeordneten Ralf Wieland für
den Soldiner Kiez, Gesundbrunnen und das Brunnenviertel


Liebe Leserin, lieber Leser,

der bauliche Zustand unserer Schulen ist wahrlich kein neues Thema. Trotz zahlreicher spezieller Schulsanierungsprogramme wird immer klarer, dass man den Sanierungsstau, der sich über viele Jahre mit ausgesprochen angespannter Haushaltslage aufgebaut hat, damit nicht wird abbauen können: Zu wenig, zu langsam, zu kompliziert.

Allerdings hätte Berlin ohne die Haushaltskonsolidierung der vergangenen Jahre heute auch nicht die Handlungsspielräume, um das Thema von Grund auf angehen zu können. Genau das hat eine Arbeitsgruppe der Berliner SPD jetzt getan und ein umfangreiches und durchgerechnetes Konzept entwickelt, dass vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Raed Saleh, Anfang Juli vorgestellt wurde. Innerhalb von zehn Jahren kann damit nicht nur der Sanierungsstau beseitigt, sondern auch für die laufende bauliche Unterhaltung sowie für den notwendigen Neubau gesorgt werden. "Wir schnüren ein Gesamtpaket von 5,5 Milliarden Euro, um den Sanierungsstau in zehn Jahren abzubauen und um Schulen neu- oder auszubauen", so Michael Müller.

Neben der massiven Erhöhung der Mittel enthält das Konzept auch konkrete Vorschläge, die Strukturen und Abläufe zu verbessern und zu beschleunigen. So sollen die Bezirke von Planungsaufgaben entlastet werden, indem die großen Sanierungsprojekte über 5,5, Mio. Euro von einer zu gründenden Landessanierungsgesellschaft durchgeführt werden. Neubauten werden ebenfalls von einer landesweit arbeitenden Gesellschaft verantwortet. Für beide wird die Kooperation mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vorgeschlagen. Zudem sieht das Konzept vor, zusätzliche Mitsprachemöglichkeiten für alle Beteiligten vor Ort einzuführen. So können etwa Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler an der Prioritätensetzung mitwirken.

Mit der Vorlage des Konzepts wird deutlich, dass das Thema Schulsanierung kein Nebenschauplatz ist und von der Stadt erhebliche Anstrengungen fordert. Es macht aber auch deutlich, dass für die Berliner SPD das Thema Bildung höchste Priorität besitzt. Sie finden das komplette Konzept mit allen Details hier als PDF-Datei.

Bei allen Problemen mit bröckelnden Fassaden möchte ich doch gern in Erinnerung rufen, dass Schule auch durchaus positive Aspekte zu bieten hat. Dazu gehören fraglos und an vorderer Stelle die Schulferien. Sie sind zum Greifen nah und manch einer kann es kaum erwarten, sich in einen der vielen Staus auf der Autobahn zu stellen. Wer diese Art von Freizeitvergnügen meidet und daher am kommenden ersten Ferienwochenende noch in der Stadt ist, dem sei der Grillabend unter dem Motto "Summer in the Wedding" ans Herz gelegt, der am Freitag, 22. Juli ab 18:00 Uhr auf der Terrasse des Vereinsheims vom "SV Norden-Nordwest" stattfindet - Einzelheiten finden sich unten. Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu können.

Ob Terrasse oder Teneriffa - ich wünsche Ihnen auf jeden Fall angenehme Ferienwochen,

Ihr


Ralf Wieland


"Summer in the Wedding" - Grillabend zum Ferienbeginn

Unter dem Motto „Summer in the Wedding“ lädt der Weddinger Abgeordnete Ralf Wieland am Freitag, den 22. Juli ab 18:00 Uhr zu einem gemütlichen Grillabend ein.

Wer sich dafür entschieden hat, sich nicht in einen der üblichen Ferienstaus zu stellen, hat am Freitag die Chance, den Ferienbeginn entspannt auf der Terrasse am Casino des "SV Norden-Nordwest 1898 e.V." in der Behmstr. 35-48 einzuläuten.

Und vielleicht das eine oder andere interessante Gespräch zu führen. Neben Ralf Wieland stehen hierfür u.a. Finanzstaatssekretärin Dr. Margaretha Sudhof, Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke sowie weitere Abgeordnete und Bezirksverordnete zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, das Vereinsgelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln am einfachsten über den S-/U-Bahnhof Gesundbrunnen zu erreichen, von dort ein sehr kurzer Fußweg entlang der Behmstraße in Richtung Behmbrücke.


„Das grüne Band im roten Wedding“ - Einladung zum Pankespaziergang am 23. Juli

„Das grüne Band im roten Wedding“, so lautet der Titel des Spaziergangs entlang der Panke, zu dem der Abgeordnete Ralf Wieland am Sonnabend, den 23. Juli um 14:00 Uhr einlädt. Treffpunkt ist auf der Pankebrücke an der Badstraße (Ecke Travemünder Straße, auf manchen Maps auch als Travemünder Promenade verzeichnet).

Begleitet wird der Spaziergang von Bezirkspolitikern aus den Bereichen Stadtentwicklung und Grünflächen, die über Entwicklungen links und rechts der Panke und über ihre ökologische Bedeutung in Flora und Fauna informieren, die aber auch für Fragen, Hinweise und Anregungen von Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung stehen.

Der Spaziergang endet um ca. 15:30 Uhr bei einer Tasse Kaffee in „Kühnemann's Sportlertreff“ in der Kühnemannstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


50.000 Euro für das "Klingende Museum" in der Behmstraße

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der "Gartenstadt Atlantic" hat der ungarische Botschafter in Deutschland, Peter Györkös, der Lichtburg-Stiftung einen Scheck über 50.000 Euro überreicht.

Grund und Anlaß der großzügigen Spende ist das "Klingende Museum", dass als eine von fünf Lernwerkstätten von der Lichtburg-Stiftung betrieben wird und in der Gartenstadt Atlantic in der Behmstraße (gegenüber vom Gesundbrunnen-Center) angesiedelt ist.

Im Klingenden Museum haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, Musikinstrumente auszuprobieren und das Spielen zu erlernen. Die Besonderheit im Klingenden Museum: Hier wird nach der sog. Kodaly-Methode gelehrt, die vom ungarischen Komponisten und Musikpädagogen Zoltan Kodaly (1882 - 1967) - in Ungarn ein Nationalheld - entwickelt wurde. Sie kommt, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in Deutschland noch eher selten zum Einsatz. Mit der Spende soll ihre Verbreitung gefördert werden.

Die von Michael Wolffsohn und seiner Frau Rita, die heutigen Eigentümer der Gartenstadt Atlantic, gegründete Lichtburg-Stiftung finanziert zahlreiche Kultur- und Bildungsprojekte vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Kiez. Über 450 000 Kinder und Jugendliche besuchen jährlich die Atlantic-Lernwerkstätten Medien, Physik, Theater, Kunst und Musik. Das Engagement der Gartenstadtbesitzer ist einmalig. Michael Wolffsohn ist kein gewöhnlicher Vermieter. Der Historiker hat aus dem seit 1995 denkmalgeschützten Viertel zwischen Heidebrinker Straße, Bellermannstraße und Behmstraße einen „Mikrokosmos“ gemacht, wie er sagt. Im Denkmal wohnen mit Kultur, ist das Motto.

Nähere Infos zum Klingenden Museum unter www.klingendes-museum-berlin.de

Foto: Der ungarische Botschafter Peter Györkös und der Leiter des Klingenden Museums, René Gruschinski, eingerahmt von Rita und Michael Wolffsohn. Größere Ansicht durch anklicken. Weitere Fotos der Feierlichkeiten zu "100 Jahre Gartenstadt Atlantic" bei Flickr.

Foto: Enkidu rankX junge-lichtburg.de CC BY-NC-SA


ExRotaprint ist mit dem Julius Berger Preis für Stadtentwicklung 2016 ausgezeichnet worden

Mit dem alle drei Jahre veriehenen Julius Berger Preis für Stadtentwicklung wurde in diesem Jahr ExRotaprint in der Gottschedstraße geehrt. Die Preisverleihung fand am 3. Juni im Palais am Funkturm statt.

Aus der Begründung der Jury unter Vorsitz des Berliner Ehrenbürgers Edzard Reuter: "Die Jury erkannte einstimmig der ExRotaprint gGmbH den Julius Berger Preis 2016 zu. Die gemeinschaftliche unternehmerische Initiative zur gewerblichen, kulturellen und sozialen Entwicklung einer denkmalgeschützten Industriebrache überzeugte die Jury. Die gelungene „Berliner Mischung“ aus Arbeit, Kunst und Sozialem wurde als vorbildlich für die Berliner Stadtentwicklung erachtet, gerade auch in einem sozial und städtebaulich nicht einfachen Quartier im Wedding."

"Wir freuen uns besonders, dass ein Mieterprojekt wie ExRotaprint, das sich gegen die Spekulation mit Grund und Boden richtet und sich für eine heterogene Stadtgesellschaft einsetzt, einen solchen Preis erhält. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass die Berliner Stadtentwicklungspolitik mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung auf Gemeinwohl orientierte, profitferne und für alle gesellschaftlichen Gruppen zugängliche Projekte richtet. Der Zugang zu Boden und bezahlbaren Wohnraum für Alle ist die Grundlage für eine soziale, heterogene Stadtgesellschaft ohne Ausgrenzung", so Daniela Brahm und Les Schliesser von der ExRotaprint gGmbH.

Wo bis 1989 die ehemalige Firma Rotaprint Druckmaschinen herstellte, hat die gemeinnützige GmbH ExRotaprint einen Gewerbestandort in Berliner Mischung geschaffen. ExRotaprint saniert und vermietet denkmalgeschützte Gebäude an Freiberufler, Künstler, Sozialeinrichtungen und lokale Handwerks- und Gewerbebetriebe. In einem Gegenentwurf zu Spekulationsprojekten soll ein Ort geschaffen werden, an dem die Beteiligten dauerhaft zu eigenen Bedingungen arbeiten können. Die ExRotaprint gGmbH, 2007 geboren aus einem von den Künstlern Daniela Brahm, Les Schliesser und Anna Schuster gegründeten Verein, hat mit den Stiftungen trias und Edith Maryon, die das Grundstück erwarben, einen Erbbaurechtsvertrag mit eigentumsähnlichen Rechten geschlossen.

Der Julius Berger Preis für Stadtentwicklung würdigt einen beispielgebenden unternehmerischen Beitrag zur Berliner Stadtentwicklung. Er wurde von Bilfinger SE zum Andenken an den Berliner Firmengründer und bedeutenden Tiefbauunternehmer Julius Berger gestiftet und mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 € dotiert.


Sommerferien im Soldiner Kiez: Erlebnispass zum Erlebnisspaß

Die Sommerferien 2016 werden für Kinder im Soldiner Kiez erlebnisreich. Ein Erlebnispass listet viele Angebote auf.

Erlebnispass steht auf dem Faltblatt, das über das Ferienprogramm im Soldiner Kiez informiert. Viel los ist im Panke-Haus, auf dem Spielplatz Panketal, im Labyrinth Kindermuseum, im Kinder- und Jugendtreff frisbee, im FamilienZentrum Fabrik Osloer Straße und in der Bilbkothek am Luisenbad.

Einige Beispiele:

- jeden Sonntag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr Sommer, Sport und Spiel auf dem Spielplatz Panketal

- täglich "Oi Brasil - Entdecke den Amazonas" im Labyrinth Kindermuseum

- an vier Terminen wird im Panke-Haus gegrillt, ein Ausflug unternommen, Baden gegangen und gebastelt

- am 10. und am 24. August können in der Bibliothek am Luisenbad internationale Spiele ausprobiert werden

- im frisbee in der Koloniestraße gibt es Wasserspiele

- zahlreiche Ausflüge sowie viele Familiennachtmittage bietet das FamilienZentrum Osloer Straße an

Das Faltblatt mit dem Erlebnispass hat die Arbeitsgemeinschaft der Regional-AG Nord zusammengestellt. In dieser Arbeitsgemeinschaft sind viele Einrichtungen zusammengeschlossen. Das vollständige Programm für die Sommerferien 2016 findet sich in diesem Flyer.

Quelle/Abbildung: QM Soldiner Straße


Richtfest für die "Uferhöfe": 180 neue Mietwohnungen am Gesundbrunnen

Neun Monate nach der Grundsteinlegung feierte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft "Gesobau" Ende Juni mit dem Richtfest die nächste große Etappe in den "Uferhöfen". Der Rohbau für 180 neue Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern sowie zwei Anwohnertiefgaragen mit insgesamt 65 Stellplätzen steht, ab Frühjahr 2017 sollen die ersten Mieter einziehen.

Das Neubauprojekt auf dem 6.200 m2 großen Areal zwischen Uferstraße und Bornemannstraße ist Teil der Neubauoffensive der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Von den 180 Mietwohnungen in den Uferhöfen werden 57 Wohnungen gefördert und für durchschnittlich 6,50 €/m² vermietet. Die entstehenden 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmerwohnungen sind größtenteils barrierearm und per Aufzug erreichbar.

Der Weddinger Abgeordnete Ralf Wieland begrüßt das Engagement der Gesobau im Wedding: "Angesichts des anhaltenden Zuzugs nach Berlin brauchen wir auch in den innerstädtischen Bezirken ganz dringend ein zusätzliches und letztlich ausreichendes Angebot an bezahlbaren Wohnungen. Das ist das wirksamste Instrument gegen eine immer schneller drehende Mietpreisspirale und gegen eine Verdrängung von weniger zahlungskräftigen Mietern an den Stadtrand oder ins Umland."

"Die Uferhöfe werden für eine erste große Entlastung sorgen", so Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke anlässlich des Richtfestes, "vor allem, weil das Wohnungsangebot auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten ist, die es in den Bezirk zieht. Besonders die Ortsteile Gesundbrunnen, Wedding und Moabit sind bei Studenten und jungen Familien sehr gefragt."

Die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum ist für den SPD-geführten Senat eine der herausragenden Aufgaben der vergangenen und der kommenden Jahre. Neben einer Verbesserung des Mieterschutzes setzt er hierbei auf den öffentlichen Wohnungsbau. So wurde z.B. 2014 ein Wohnungsbaufonds in Höhe von 320 Millionen Euro geschaffen, mit dem der Neubau bezahlbarer Wohnungen gefördert wird.

Foto: GESOBAU, Sandra Wildemann


Ausstellung: "Die Bezirksregionen von Mitte – 10 Gesichter eines Bezirks" noch bis zum 23. Juli

Das Bezirksamt Mitte hat als erster Berliner Bezirk unter der Federführung der "Sozialräumlichen Planungskoordination" Profile seiner zehn Bezirksregionen erarbeitet, um die kommunalen Aufgaben und die kommunale Infrastruktur möglichst passgenau auf die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger auszurichten. Dabei handelt es sich um eine Sammlung und Analyse von statistischen Daten zur Beschreibung der demografischen und sozialen Situation des Bezirks (Teil I) und die Verständigung des Bezirksamts auf die Verfolgung gemeinsamer „fachübergreifender“ Ziele (Teil II).

Nachdem in Mai und Dezember 2015 die Bezirksregionen von Moabit und Wedding den Auftakt gemacht haben, will der Bezirk Mitte seine Profile – und das heißt vor allem die so unterschiedlichen Gesichter der einzelnen Regionen – nach und nach in allen Stadtteilen des Bezirks vorstellen. Die Ausstellung für den Raum Gesundbrunnen/Wedding Zentrum findet in der Bibliothek am Luisenbad in der Travemünder Straße 2 statt und ist dort noch bis zum 23. Juli zu sehen. Öffnungszeiten: Mo - Fr, 10:00 - 19:30 Uhr, Sa 10:00 - 14:00 Uhr.

Unser Tipp: Am Samstag, 23. Juli zuerst die Ausstellung besuchen und anschließend um 14:00 Uhr am Pankespaziergang (siehe oben) teilnehmen, der in unmittelbarer Nähe zur Bibliothek am Luisenbad startet.

Quelle & Abbildung: BA Mitte


Spätsprechstunde für Gewerbetreibende am 21. Juli

Gewerbetreibende kennen das Problem nur all zu gut: Termine finden in der Regel zu Zeiten statt, zu denen man selbst noch am Schreibtisch sitzt oder hinter dem Verkaufstresen steht - und den Termin folglich nicht oder nur mit logistischen Verränkungen wahrnehmen kann.

Daher bietet der Abgeordnete Ralf Wieland gemeinsam mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion in der BVV Mitte, Stefan Draeger (Foto), am Donnerstag, 21. Juli erstmals eine Spätsprechstunde an, die sich speziell an Gewerbetreibende richtet.

Von 20:00 bis 21:00 Uhr stehen die beiden im Bürgerbüro in der Behmstraße 11 (gegenüber vom Gesundbrunnen-Center) für Fragen, Anregungen und Beschwerden zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine kurze Mail vorab an buero@wieland.berlin wird jedoch gern gesehen und erleichtert die Organisation.


Der Wedding mit eigenem Portal auf Wikipedia: WikiWedding

Ende Februar begann mit einem ersten Treffen im "Schraders" ein Projekt, dessen Ergebnis nun auf einem eigenen Portal in der Online-Enzyklopädie Wikipedia zu besichtigen ist: WikiWedding.

Ziel des Initiators Dirk Franke war es, den Wedding mit seinen Orten und Geschichten aus dem Schattendasein zu holen, dass er - verglichen mit anderen Bezirken und Stadtteilen - bis dahin bei Wikipedia führte. Und er wollte weitere Mitstreiter gewinnen, an dem Vorhaben mitzuarbeiten: "Ein Internetprojekt und ein Stadtteil kommen zusammen. Über sechs Monate soll einerseits planmäßig der Bestand zum ehemaligen Berliner Bezirk Wedding (heutige Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen) in Wikipedia, Wikimedia Commons, Wikivoyage und Wikidata ausgebaut werden. Zum anderen sollen engagierte Weddinger an die Wiki-Projekte herangeführt werden, so dass sie diese verstehen und bearbeiten können", lautete die Beschreibung des Projekts.

Beides scheint gelungen zu sein. Die sechs offiziellen Projekt-Monate müssten dieser Tage zuende gehen, aber ganz sicher wird das Wedding-Portal auch zukünftig aktiv gepflegt und erweitert werden. Wer an einer Mitarbeit interessiert ist, findet auf der Projekt-Site Kontaktmöglichkeiten und kommende Treffen der Projektgruppe. In der Berliner Zeitung erschien im April ein Artikel über den "digitalen Heimatverein" - hier zum nachlesen.

Abbildung: Wikipedia


Michael Müller: „Anhebung des Mindestlohns ist ein wichtiger Schritt“

Die Mindestlohnkommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern hat Ende Juni in Berlin die Anhebung des Mindestlohns auf 8,84 Euro ab 2017 beschlossen und der Bundesregierung vorgeschlagen.

Der Landesvorsitzende der SPD Berlin, Michael Müller, begrüßt diese Entscheidung: "Deutschland geht es ökonomisch gut. Das muss sich auch in den Löhnen niederschlagen. Die Anhebung des Mindestlohns ist deshalb ein logischer und notwendiger Schritt. Entgegen aller Kritik im Vorfeld hat der Mindestlohn nicht zu einem Arbeitsplatzabbau geführt, im Gegenteil: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Die Einführung des Mindestlohns ist eine Erfolgsgeschichte, weil er Lohndumping effizient bekämpft. Klar ist aber auch: Der Mindestlohn bezeichnet eine Lohnuntergrenze. Ziel muss deshalb sein, möglichst viele Menschen in Arbeit zu bringen, bei der sie mehr als das Mindeste verdienen. Dafür werden wir auch weiterhinkämpfen.“

Foto: SPD Berlin


Conrad-Stiftung unterstützt die "Wiesenburger Panketafel" am 10. September

„Nachbarschaft neu erleben – Miteinander in der wachsenden Stadt“, unter diesem Motto hatte die "Conrad-Stiftung Bürger* für Mitte" die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und sonstige Initiativen aufgerufen, kreative Ideen einzureichen. Hintergrund der Auslobung: „Durch die wachsende Stadt spüren wir viele Neuerungen in der Nachbarschaft. Es begegnen sich interessante Menschen, verschiedene Sprachen und Kulturen; die Kieze, das Straßenbild und die Plätze verändern sich. Verbunden mit dem Wandel ist die große Chance, unser Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.", erklärte der Stiftungsrat.

Um dieses Ziel umzusetzen und damit verbunden das bürgerschaftliche Engagement zu stärken, fördert die Stiftung dieses Jahr fünf Projekte, darunter die "Wiesenburger Panketafel". „Der Tag der Begegnung an der Wiesenburger Panketafel“ am 10.09.2016 wird auf die vielen Nutzungsmöglichkeiten und die Zukunft der Wiesenburg aufmerksam machen. An einer über 100 Meter langen Tafel können sich dort die Nutzerinnen und Nutzer, die Anwohnerschaft und viele weitere Interessierte umrahmt von einem künstlerischen Programm bei einem gemeinsamen Essen austauschen. Kooperationspartner ist das Quartiersmanagement Pankstraße.

Die "Conrad-Stiftung Bürger* für Mitte" wurde vom Bezirksamt Mitte eingerichtet. Bei dem Stiftungsvermögen handelt es sich um eine Erbschaft von Hans Conrad aus Tiergarten, die dem Bezirk testamentarisch zugewandt wurde. Über die Mittelvergabe entscheidet ein Stiftungsrat, der in seiner Zusammensetzung ein breites gesellschaftliches Spektrum repräsentiert.

Foto: Die denkmalgeschützte Wiesenburg in der Wiesenstraße (Wikipedia)


Berliner Konsens: Demokratische Parteien für ein offenes und tolerantes Berlin

Am Freitag, dem 1. Juli 2016, kamen im Haus der Demokratie auf Einladung des Mobilen Beratungsteams gegen rechts (mbr) die Vertreter der SPD, CDU, Bündnis 90/ Die Grünen, Die Linke, Piraten und der FPD zusammen. Gemeinsam stellten sie den Berliner Konsens gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus vor.

Bianca Klose vom mbr leitete die öffentliche Vorstellung des Konsenses mit einem kurzen Lagebericht über die Situation in Berlin ein und berichtete vom Entstehungsprozess des gemeinsamen Beschlusses, den es bereits 2011 in dieser Form gab. Sie übergab das Wort dann an den Vorsitzenden der SPD Berlin, Michael Müller, der insbesondere das gemeinsame Vorgehen in dieser Sache betonte und lobte: „In Wahlkampfzeiten betont man ja eher das Trennende, die Unterschiede. Beim Berliner Konsens waren wir uns sofort einig. Er vermittelt die Werte, für die Berlin steht und für die wir kämpfen. Das ist die Offenheit Berlins, die Vielfalt und Toleranz. Ohne dieses Lebensgefühl ist Berlin nicht unser Berlin. Deshalb kämpfen wir alle gemeinsam dagegen, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Wir werden Berlin als die Stadt der Freiheit verteidigen.“

Für die CDU nahm der stellvertretende Vorsitzende Thomas Heilmann an dem Gespräch teil. Er sagte klar, dass sich dieser Konsens gegen die Rechtspopulisten und -extremisten dieser Stadt wendet. In England habe man gesehen, wohin die zum Teil falschen Informationen der Rechtspopulisten führen können. Bettina Jarrasch, Vorsitzende der Berliner Grünen, bedankte sich für das Zustandekommen dieses Konsens und sagte, dass man sich der Auseinandersetzung mit der AfD stellen werde und die hier Anwesenden für die von Michael Müller beschriebenen Grundwerte stehen. Insbesondere das Thema Europa, das die AfD sehr negativ zeichne, werde man angehen: „Wir werden der AfD dieses Schlachtfeld nicht überlassen!“

Elke Breitenbach, stellv. Vorsitzende der LINKEN Berlin rief für den 18. September dazu auf, wählen zu gehen und die eigene Stimme nicht an Rechtsextremisten und Rechtspopulisten zu verschwenden. Bruno Krammn, Vorsitzender der Piratenpartei wünschte sich, dass sich auch die Zivilgesellschaft Berlins zu diesem Berliner Konsens bekennen möge. Sebastian Czaja, Generalsekretär der FDP, nannte ihn gar einen „Weckruf an uns selbst“. „Gegenüber Intoleranz könne es nie Toleranz geben“, so Czaja.

Quelle/Foto: SPD Berlin


Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl am 9. September 2016

Am 9. September 2016, neun Tage vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus, können bei der Jugendwahl U18 berlinweit alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wählen. Der Wahltag stellt den Höhepunkt einer langfristigen inhaltlichen Auseinandersetzung mit Politik dar. Ziel von U18 ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche dauerhaft für Politik zu begeistern.

Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland hat für das Projekt die Schirmherrschaft übernommen.

U18 bietet jungen Menschen eine Fülle von Möglichkeiten, sich zu Wahlen, Demokratie und Politik zu informieren, Parteiprogramme zu verstehen, Wahlversprechen zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Im Rahmen von Aktionen vor Ort stehen Politiker/-innen Rede und Antwort. Es werden Parteien gegründet, Wünsche an die Politik formuliert, Wahl-Ralleys veranstaltet oder Wahlinfomobile durch die Stadt geschickt. Bei U18 gestalten junge Menschen ihre Aktionen selbst. Höhepunkt ist der U18-Wahltag am 9. September 2016. Die Wahl funktioniert fast genauso wie die der Erwachsenen – mit Stimmzetteln, Wahlkabinen und Wahlurnen. Seine Wahlurne bastelt jedes Wahllokal selbst. Die schönste Urne wird prämiert.

Seit dem 26. Februar 2016 können die U18-Wahllolkale für die Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl auf www.U18.org angemeldet werden.

Die erste U18-Wahl wurde 1996 in einem Wahllokal in Berlin-Mitte durchgeführt. Heute, 20 Jahre später, ist U18 die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Zur letzten Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl 2011 gaben 26.705 Kinder und Jugendliche ihre Stimme ab. Zur U18-Bundestagswahl 2013 beteiligten sich in allen Bundesländern 198.365 junge Menschen.

Quelle: Abgeordnetenhaus, Foto: U18 Netzwerk Berlin


Noch 1.500 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht

Am 18. September werden rund 20.000 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Berliner Wahlen im Wahllokal oder bei der Briefwahl organisieren. Rund 18.500 Personen haben sich schon bereit erklärt, das Ehrenamt zu übernehmen, aber etwa 1.500 fehlen noch.

Gesucht werden derzeit vor allem Wahlhelfer für die Auszählung der Stimmen, die per Briefwahl abgegeben werden, sowie Vorsteher und Schriftführer in den Wahllokalen.

Ein Wahlvorstand besteht aus einem Vorsteher, einem Schriftführer und deren Stellvertretern sowie aus ein bis fünf weiteren Mitgliedern. Die Arbeit im Wahlvorstand setzt kein besonderes Fachwissen voraus. Die notwendigen Kenntnisse vermittelt das Schulungsmaterial oder eine ein- bis zweistündige Schulung.

Für die Tätigkeit im Wahlvorstand gibt es ein so genanntes Erfrischungsgeld von 50 Euro und für die Mitglieder eines Briefwahlvorstandes 35 Euro. Wahlhelfer aus dem öffentlichen Dienst, denen Freizeitausgleich gewährt wird, erhalten ein Erfrischungsgeld in Höhe von 30 Euro oder im Briefwahlvorstand von 25 Euro.

Die Landeswahlleiterin, Petra Michaelis-Merzbach, bittet Interessierte, sich jetzt beim Wahlhelfertelefon unter 90 21 21 21 oder im Internet, www.wahlen-berlin.de, zu melden. Dort gibt es auch weitere Informationen.

Quelle: Landeswahlleiterin Berlin


Das Prime Time Theater hält dem Wedding auch im Sommer die Treue: "Der Sommernachtstrip"

Kalle auf Malle? Wer das Personal aus der Dauer-Sitcom "Gutes Wedding - schlechtes Wedding" im Prime Time Theater kennt, kann sich das nur schwer vorstellen. Und in der Tat: Ist auch nicht so. Für Kalle hat's nur zur Fototapete gereicht.

Und gearbeitet wird in den Sommerferien auch: Das Prime Time Theater in der Müllerstraße 163 spielt den Sommer durch. Und dies zu ermässigten Sommerknaller-Preisen. Und passend zum Sommer gibt's die neue Folge von GWSW: "Der Sommernachtstrip".

Und darum geht's: "Endlich Sommer! Die Temperaturen in der Hauptstadt steigen und erhitzen auch die Gemüter unserer Weddinger Helden. Als Dönerdiner Besitzer Ahmed aus Istanbul zurückkommt, muss er mit Entsetzen feststellen, dass sein Bruder Erkan gegenüber ein Feinkostgeschäft eröffnet hat. Es kommt zu einem heißen Bruderduell, das die Familie Ölgür auf die Probe stellt. Im Prenzlauer Berg werden Familienprobleme dagegen bekanntlich etwas anders gelöst. Das Prenzlwichserpaar Volker und Lore versucht, mit Hilfe einer seelischen Reinigung, seine Ehe zu retten. Dazu bestellen sie sich psychedelische Wurzeln aus dem Darknet. Mitten ins Ritual platzt Männerstillgruppenleiter und Teilzeithebamme Üwele, der in einer Midwife-Crisis steckt und Hilfe braucht. Gemeinsam begeben sie sich auf einen ungeahnten Sommernachtstrip."

Es ist Folge No. 105 (in Worten: einhundertfünf) - und doch weiss der Kenner, dass man dem Geschehen leicht folgen kann, auch wenn man vorher keine einzige Folge gesehen hat. Was freilich ein schweres Versäumnis wäre.

Wer es (endlich!) ausbügeln möchte, wendet sich vertrauensvoll an die Website www.primetimetheater.de und lässt sich über Termine und Tarife informieren.

Foto: Prime Time Theater / Janina Heppner


Impressum

Ralf Wieland
SPD-Fraktion im
Abgeordnetenhaus Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

Tel. 0 30 / 23 25 - 22 22

E-Mail: info@ralf-wieland.de
Web: www.ralf-wieland.de

 

Bürgerbüro am Gesundbrunnen

Behmstr.11
13357 Berlin

Tel. 0 30 / 64 31 23 20

Öffnungszeiten: Di & Do 14-20 Uhr, Fr 10-14 Uhr

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Meine nächsten persönlichen Sprechstunden im Bürgerbüro finden Sie auf meiner Website.

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