Portrait Ralf Wieland

Wahlkreis-Rundschau, Ausgabe September 2017

Newsletter des Abgeordneten Ralf Wieland für
Gesundbrunnen, den Soldiner Kiez und rund um die Panke


Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Newsletter des Abgeordneten kurz vor einem wichtigen Wahltag? Na, da kommt jetzt bestimmt Wahlwerbung.

Natürlich kommt jetzt auch Wahlwerbung. Wie könnte es anders sein. Das Wichtigste zuerst: Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. In geheimer Wahl Einfluss auf die Zukunft eines Landes zu nehmen, ist nicht allen Menschen auf unserer Welt möglich. Deshalb sollten wir unsere demokratischen Grundrechte auch nutzen. Also: Am Sonntag beide Stimmen für Eva Högl und für eine starke SPD, damit Martin Schulz Bundeskanzler wird.

Mit Eva Högl, unserer Berliner Spitzenkandidatin für den Bundestag, arbeite ich schon seit vielen Jahren vertrauensvoll hier vor Ort zusammen. Sie ist im Wedding fleißig unterwegs und genießt bei uns und auch auf der Bundesebene eine hohe Anerkennung für ihre kompetente Arbeit im Deutschen Bundestag.

In der Großen Koalition haben wir viele dringend anliegende Vorhaben auf den Weg gebracht. Mindestlohn und Mietpreisbremse sind zwei davon. Alles andere als Herzensangelegenheiten von CDU/CSU und beides wurde nach Kräften torpediert und in der Koalitionsmühle abgeschliffen. Längst ist klar, dass bei der Mietpreisbremse nachgebessert werden muss. Die Änderungen von Justizminister Heiko Maas liegen vor - und verschimmeln im Kanzleramt. Gleichzeitig haben wir - und ich werte dies als Leistung - in der Großen Koalition Schlimmeres verhindert. Autobahnprivatisierung ist so ein Thema. Würde es allein nach der Union gehen, wäre das Verscherbeln von öffentlichem Eigentum bereits in vollem Gange. Eine Vorahnung, was dabei rauskommen würde, gibt die angedrohte Insolvenz des A1-Konsortiums. Lehrreich kann auch ein Blick nach Nordrhein-Westfalen sein, wo sich das Wirken einer frisch ins Amt gekommenen schwarz-gelben Koalition besichtigen lässt.

Wer setzt sich für ein soziales Mietrecht ein?

Wer will für Frauen gleicher Lohn für gleiche Arbeit durchsetzen?

Wer will die Bildungschancen unserer Jugend verbessern?

Wer hat ein Konzept für eine gerechte Rente?

Ich empfehle, sich diese Fragen vor dem kommenden Sonntag zu stellen.

Am kommenden Sonntag werden wir auch gefragt, ob der Flughafen Tegel weiterbetrieben werden soll oder nicht. Bei Lichte betrachtet, hat diese Volksabstimmung durchaus bizarre Züge. Warum wird überhaupt abgestimmt? Weil der BER immer noch eine Baustelle ist und weil die in der Versenkung verschwundene FDP ein schönes, emotional aufladbares Thema zur eigenen Profilierung gefunden hatte. Und so wird uns am Sonntag vorgegaukelt, dass es etwas gäbe, worüber man abstimmen könnte. Aber die Messe ist längst gesungen, die Schließung von Tegel ist vor Jahren bereits in einem engen juristischen Korsett festgezurrt worden. Das war damals die richtige Entscheidung und sie ist auch heute noch richtig. Der Versuch, alles rückgängig zu machen, wäre der Beginn eines jahrelangen, rechtlich hochriskanten Irrweges und der Start in ein ökonomisches Abenteuer von bisher nicht gekannten Ausmaßen. Die Volksabstimmung suggeriert zudem, dass Berlin allein die Entscheidung fällen kann. Dem ist nicht so. Und die Positionen von Brandenburg und des Bundes zur Schließung von Tegel sind eindeutig. Für den Bund hat die Bundeskanzlerin dies auch erst vor wenigen Tagen nochmals klar bestätigt.

Meine Bitte für den 24.9.: Machen Sie dem Spuk der FDP-Ryanair-Koalition ein Ende und sagen Sie „Nein“ bei der Volksabstimmung. Wir wollen, können und müssen das Gelände für Neues nutzen - für Wohnungen, Arbeitsplätze und für einen Standort für Wissenschaft.

Für saubere Luft und weniger Lärm auch bei uns im Wedding.

Ihr

Ralf Wieland


22. September: Martin Schulz live auf dem Gendarmenmarkt

Erleben Sie den SPD-Kanzlerkandidaten live auf dem Berliner Gendarmenmarkt. Er hat einen klaren Plan für mehr Gerechtigkeit. Beginn der Kundgebung ist um 17.00 Uhr. Außerdem mit dabei: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sowie die SPD-Bundesministerinnen und Bundesminister und die sozialdemokratischen Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten.

Wenn Sie mit Ihrer Wahlkreis-Kandidatin Eva Högl ins persönliche Gespräch kommen möchten, so bestehen vor dem kommenden Sonntag auch hierfür rund um den Gesundbrunnen noch Gelegenheiten. Sie treffen Eva Högl z.B. am Freitag, 22. September um 7.30 Uhr am U-Bahnhof Osloer Straße oder am Sonnabend, 23. September um 15.30 Uhr vor dem Gesundbrunnen-Center.

Foto: © SPD


Eva Högl im Gespräch: "Wir stehen an der Seite der Mieter*innen"

Eva Högl ist die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Berlin-Mitte. Sie kandidiert hier wieder für das Direktmandat und ist zugleich Spitzenkandidatin der Berliner SPD. Die Wahkreis-Rundschau hat sie nach Ihren Schwerpunkten für den Wedding befragt.

WK-Rundschau: Frau Högl, was ist Ihnen in Ihrer Arbeit als Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Berlin-Mitte besonders wichtig?

Eva Högl: Der wichtigste und schönste Teil meiner Arbeit ist ganz klar das direkte Gespräch mit den Bürger*innen in meinem Wahlkreis. Ich finde es toll, dass unser Bezirk so spannend, bunt und vielfältig ist. Das soll auch so bleiben! Da ich selbst im Wedding wohne, bekomme ich natürlich die Veränderungen in den Kiezen sehr genau mit. Viele Menschen kommen neu hierher, während andere schon lange hier leben. Mein Ziel ist, dass alle, die hier leben, gut zusammenleben können. Der soziale Zusammenhalt in unseren Kiezen liegt mir besonders am Herzen. Deshalb freut es mich, wenn ich vor Ort das vielfältige Engagement der Bürger*innen in den Kiezen erlebe. Viele Vereine, Initiativen und Unternehmen leisten auf diesem Gebiet hervorragende Arbeit, die ich durch Besuche und einen regelmäßigen Austausch natürlich sehr gerne unterstütze.

Ein Thema, das viele Menschen im Wedding bewegt, sind die großen Mietsteigerungen in den letzten Jahren. Muss hier noch mehr für Mieter*innen getan werden?

Eindeutig ja, und die SPD steht hier an der Seite der Mieter*innen. Ich tausche mich regelmäßig mit den Interessenvertretungen der Mieter*innen, dem Mieterverein Berlin und den Mieterbeiräten der landeseigenen Wohnungsbauunternehmen aus. Dadurch weiß ich sehr genau, dass Berlin-Mitte als attraktives Zentrum unserer Stadt besonders von Verdrängung durch steigende Mieten betroffen ist. Um den sozialen Zusammenhalt zu bewahren, brauchen wir deshalb ein gutes und soziales Mietrecht. In der Großen Koalition konnten wir als SPD die Mietpreisbremse, das Bestellerprinzip bei Maklerleistungen und die Erhöhung des Wohngelds durchsetzen. Es gibt allerdings auch noch viel zu tun: eine Auskunftspflicht für Vermieter*innen über die Höhe der Vormiete, verbesserte Konditionen für soziale Träger und die Senkung der Modernisierungsumlage sind einige der Themen, die wir in der nächsten Wahlperiode anpacken müssen.

Auch die öffentliche Sicherheit beschäftigt viele Menschen bei uns im Kiez. Wie sehen Ihre Pläne zu diesem Thema aus?

Für mich ist klar: Alle Menschen müssen sicher sein und sich sicher fühlen können – ob am Alexanderplatz, am Leopoldplatz oder in der eigenen Wohnung. Deswegen setze ich mich für eine Stärkung von Polizei und Justiz ein, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Dank der SPD werden zwischen 2016 und 2020 über 7.000 zusätzliche Stellen bei der Bundespolizei geschaffen. Genau so muss es weitergehen! Denn eine gute und effektive Arbeit von Polizei- und Justizbehörden ist das beste Mittel, damit die Menschen sich in unseren Kiezen sicher fühlen.

Eva Högl im Web: www.eva-hoegl.de

Foto: © Detlef Eden


Gut besucht: Das Sommerfest der SPD

Obwohl sich das Wetter nicht von seiner sommerlichsten Seite gezeigt hatte, fanden sehr viele Weddingerinnen und Weddinger am 1. September den Weg zum Sommerfest der SPD auf der Terrasse des Vereinshauses des SV Nord Wedding in der Kühnemannstraße.

Mit einem kühlen Blonden in der Hand ließ es sich gut sprechen über die großen Themen der Politik, über die kleinen Aufreger im Kiez und über Gott und die Welt. Letzteres, so konnte man registrieren, nicht ganz so oft. Mit Abstand im Vordergrund stand das alles andere überschattende Thema Mietenexplosion. Häufig angesprochen wurde auch die öffentliche Sicherheit auf den Weddinger Straßen, die Lage in der Türkei und die Situation der hier lebenden Türken sowie auch die Schließung von Tegel.

Gefragte Gesprächspartner waren die Bundestagsabgeordnete von Berlin-Mitte und Spitzenkandidatin der Berliner SPD, Eva Högl und der Regierende Bürgermeister Michael Müller. In einer kurzen Ansprache warb er noch einmal eindringlich für die Schließung von Tegel und wies auf die unabsehbaren Risiken und Kosten hin, die ein Offenhalten des Flughafens mit sich bringen würde. Mehrmals unterbrochen wurden seine Worte vom ohrenbetäubenden Lärm der Maschinen im Landeanflug - das Vereinshaus liegt direkt in der Einflugschneise von Tegel. Ein "Nein" bei der anstehenden Volksabstimmung lag hier sozusagen direkt in der Luft.

Direkt in der Luft hingen auch die verführerischen Düfte vom Grill, denen viele nicht widerstehen konnten und wollten. Und so hieß es im Laufe des Abends dann bald "ausverkauft" - dies durchaus nicht üblich bei den großzügig kalkulierenden Grillmastern. Bei den Getränken wurde diese Marke auch zu vorgerückter Stunde nicht erreicht.

Foto: Beliebtes Motiv: Ein Foto mit dem Regierenden Bürgermeister


Gewußt wo, gewußt was: Das Bilderrätsel in der Wahlkreis-Rundschau

Premiere in der Wahlkreis-Rundschau: Die Lektüre der Wahlkreis-Rundschau war bisher schon stets ein Gewinn. Ab sofort gibt es zudem auch tatsächlich etwas zu gewinnen. Und zwar bei unserem Bilderrätsel.

Wir möchten von Ihnen wissen: Was ist auf dem nebenstehenden Foto zu sehen und wo wurde es aufgenommen?

Keine Peilung? Vielleicht helfen folgende Hinweise weiter:

1.) Man kann sich das Foto größer ansehen, indem man es anklickt.
2.) Daß das gesuchte Objekt irgendwie rund aussieht, ist kein Zufall.
3.) In der direkten Nachbarschaft wird auch heute noch gern Sport getrieben.
4.) Wer mit dem Regionalexpress nach Gesundbrunnen fährt, hat den Großteil des Weges bereits hinter sich.
5.) Für alle Witzbolde: "Hochhaus mit Satellitenschüssel im Ortsteil Gesundbrunnen" ist als Antwort zwar zutreffend, aber nicht die gesuchte Lösung.

Zu gewinnen gibt es fünf wertvolle Buchpreise. Der erste Preis ist der in diesem Sommer erschienene und inzwischen mit besten Beurteilungen versehene Bildband "Der Wedding", (siehe Website www.derwedding.de, im Handel für 40,00 Euro bestellbar).

Die Teilnahme am Bilderrätsel ist per E-Mail oder per Post an das Bürgerbüro Ralf Wieland, Behmstr. 11, 13357 Berlin, möglich. Bitte den Absender nicht vergessen. Einsendeschluß ist der 29. September 2017. Die Gewinner werden aus allen richtigen Einsendungen ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: Tja, irgendwo am/in Gesundbrunnen


ALG II-Beratung am 25. September im Bürgerbüro

Am Montag, 25. September 2017 steht in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr Andreas Wallbaum im Bürgerbüro am Gesundbrunnen für eine individuelle Beratung zu allen Fragen rund um ALG II und Jobcenter zur Verfügung.

Seit März dieses Jahres schlägt der auch als "Hartzer Roller" bekannte Andreas Wallbaum an jedem vierten Montag im Monat seine Zelte im Wedding auf - und seither besteht kein Mangel an Nachfrage an den Beratungsterminen.

Wer das Angebot in Anspruch nehmen möchte, findet sich vor 13:00 Uhr im Bürgerbüro des Abgeordneten Ralf Wieland in der Behmstr. 11, 13357 Berlin (gegenüber vom Gesundbrunnen-Center, S-/U-Bahn Gesundbrunnen) ein und trägt sich dort in die Warteliste ein. Eine vorherige Reservierung per Mail oder Telefon ist nicht möglich.

Foto: privat


U18-Bundestagswahl in Mitte: SPD mit Abstand stärkste Partei

Ginge es nach den Kindern und Jugendlichen, die sich am vergangenen Freitag im Wahlkreis Berlin-Mitte an den U18-Wahlen beteiligt haben, wäre die SPD mit 28,3 % die mit Abstand stärkste Partei, gefolgt von den Grünen mit 21,0 %, der CDU mit 18,9 % und Die Linke mit 12,3 %. AfD und FDP würden mit jeweils unter 4 % an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Die U18-Wahlen werden u.a. getragen vom Deutschen Kinderhilfswerk und vom Deutschen Bundesjugendring. Sie finden immer 9 Tage vor den 'echten' Wahlen statt. Beteiligen können sich alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Idee zu U18 entstand 1996 in einem Jugendklub in Berlin und wird mittlerweile bundesweit in knapp 1.700 Wahllokalen durchgeführt.

Nähere Infos: www.u18.org.

Grafik: u18.org


Innensenator Andreas Geisel zu Gast bei KbNa und dem Polizeiabschnitt 36

Ende Juni war Innensenator Andreas Geisel in Begleitung des Abgeordneten Ralf Wieland beim Polizeiabschnitt 36 in der Pankstraße zu Gast, um sich über die Arbeit des Kiezprojektes KbNa e.V. und die Zusammenarbeit mit dem Abschnitt zu informieren.

Yousef Ayoub, Leiter von KbNa (die Abkürzung steht für die etwas umständlich wirkende Bezeichnung "kiezbezogener Netzwerkaufbau") und Polizeihauptkommissar Eckhardt Mantei stellten ihre erfolgreiche Zusammenarbeit gegen Gewalt im Gesundbrunnen vor. Seit 2009 ist Yousef Ayoub - selbst im Soldiner Kiez aufgewachsen und mit entsprechenden Erfahrungen bestückt - in Sachen Kriminalitätsprävention in Berlin-Gesundbrunnen aktiv. Fest an seiner Seite weiß er die Beamten des Polizeiabschnitts 36 und ein inzwischen großes Netzwerk an Unterstützerinnen und Unterstützern, bspw. die im Kiez ansässigen Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, religiöse Institutionen sowie oberste Bundesbehörden wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlingen.

Wichtigster Bestandteil für das Gelingen des sozialen Miteinanders im Kiez sind die Netzwerkpartner vor Ort. Einen dieser Partner – den Jugendclub SoKo 116 in der Koloniestraße – schauten sich Senator Geisel und Ralf Wieland dann noch gemeinsam mit den Polizisten und Herrn Ayoub an. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Mandy Dewald, zeigte die Räumlichkeiten und Aktivitäten des Jugendclubs. Und kaum zu glauben – die Jugendlichen im Club begrüßten Hauptkommissar Mantei per Handschlag und Umarmung. Mit seiner herzlichen, den Jugendlichen zugewandten Art hat er es geschafft, der Polizei im Kiez ein anderes Gesicht zu geben. Aus dem Gegeneinander ist ein Miteinander geworden.

Das Projekt ist inzwischen mit mehreren Preisen und Auszeichnungen bedacht worden. Allerdings liegt gegenwärtig ein Schatten über den Aktivitäten: Die Personalsituation bei der Polizei und auch beim Abschnitt 36 ist nach wie vor eher angespannt und begrenzt die Möglichkeiten des Engagements seitens der Polizei.

Foto: © privat


Eine illustrierte Stadtteilkarte präsentiert das QM-Gebiet Badstraße

Vor dem Bahnhof Gesundbrunnen rennen spielende Kinder und Hunde, während unten ein ICE einfährt. Im Fußballkäfig am Luisenbad wird der Ball so kräftig gespielt, dass er über den Zaun fliegt. Und in der Prinzenallee drehen sich die Dönerspieße. Das pralle Kiezleben, möchte man meinen …

In der Tat: Prall stellt sich das Kiezleben dar in der handillustrierten Kiezkarte, die unter dem Namen "Deine Kiezkarte" seit Mitte Juli im QM-Büro in der Bellermannstraße 81 abgeholt werden kann. Auftraggeberin für das Projekt war das Quartiersmanagement Badstraße.

Fast acht Monate hat es gedauert, ehe die im A1-Format gedruckte und auf knapp A5 gefaltete Karte vorgelegt werden konnte - und diese Zeit wurde gut genutzt. "Es mag einem lang erscheinen, aber um einen dicht besiedelten städtischen Raum wie diesen möglichst umfassend in so einem Format darzustellen, ist viel an Vorarbeit notwendig", sagt Annette Wolter von der Agentur georg+georg, die die Karte gestaltete. Um so schöner ist es, dass man der Karte diese Arbeit nicht ansieht, sondern sie verspielt und leicht erfassbar daher kommt. Illustrator Burkhard Piller wohnt selbst im Wedding und hat nach den QM-Gebieten Sprengelkiez und Pankstraße nun die dritte Karte mit Weddinger Stadträumen bis ins Detail ausgestaltet. "Wenn ich eine Straße Haus für Haus nachzeichne, habe ich am Ende das Gefühl, das Gebiet sehr gut zu kennen - obwohl ich vielleicht noch nie dort war", meint Piller. "Gerade weil es mein Kiez ist, macht mir die Arbeit an den Weddinger Karten besonderen Spaß."

Quartiersmanagerin Özlem Ayaydinli: "Die Karte ist eine Superchance, mit den Menschen hier in Kontakt zu kommen. Denn alle identifizieren sich mit dem Ort, an dem sie leben oder arbeiten. Und diese Karte bietet noch mal einen neuen Blick auf das Quartier. Im Zusammenhang sieht man, wie bunt und lebendig unsere Nachbarschaft ist. Die Karte wird nie langweilig, denn es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, wie im realen Badstraßenkiez."

Text & Abbildung: QM Badstraße


"Talk im Kiez" am 28. September mit Jonny Herzberg

Am Donnerstag, 28. September geht der Soldiner Kiez e.V. mit einer neuen Veranstaltungsreihe an den Start: "Talk im Kiez" stellt interessante Personen aus dem Quartier vor, greift interessierende Themen auf, stellt bohrende Fragen und bietet die Möglichkeit mit zu diskutieren.

Unter dem Titel "Als Sinto & Rom im Soldiner Kiez" ist am 28. September der Musiker und Kulturmittler Jonny Herzberg zu Gast. Seine Familiengeschichte verweist auf deutsche und europäische Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert. Obwohl als Gitarrist erfolgreich, engagiert er sich im Soldiner Kiez für das Zusammenleben von Deutschen und Roma. So betreibt Jonny Herzberg ein Projekt zur Betreuung von Roma-Kindern an der Stephanuskirche. Vielleicht, so die stille Hoffnung der Veranstalter, bringt Jonny Herzberg zu diesem Abend auch seine Gitarre mit …

Talk im Kiez am Donnerstag, 28. September 2017, um 19.00 Uhr im Café der NachbarschaftsEtage, Fabrik Osloer Straße, Osloer Str. 12, 13359 Berlin (1. Hof, Aufgang B, 1. OG.)

Quelle & Foto: © Soldiner Kiez e.V.


Premiere am 4. November im ATZE-Musiktheater: Die Hühneroper

Am Sonnabend, 4. November, wird im ATZE-Musiktheater in der Luxemburger Straße eine neue Inszenierung uraufgeführt: Die Hühneroper.

Das Singspiel nach dem Roman von Hanna Johansen richtet sich an Kinder ab dem 5. Lebensjahr handelt über das Leben auf einer Hühnerfarm und über die Kraft von Träumen.

Und darum geht's: "Das kleine Hühnchen lebt auf einer Hühnerfarm. Im Gegensatz zu den 3.333 alten Hühnern verspürt es einen großen Freiheitsdrang und hat zahlreiche Flausen im Kopf. Hühnchen träumt davon zu fliegen wie ein Adler und goldene Eier zu legen, wenn es groß ist. Eines Tages gräbt sich Hühnchen ein Loch ins Freie und entdeckt zum ersten Mal die Welt: Dort draußen gibt es Wiesen (so grün!), einen Himmel (so blau!) und Regenwürmer (so lecker?). Hühnchens Erlebnisse in der Welt jenseits des Hühnerstalls verleiten auch die alten Hühner zum Ausbruch..."

ATZE ist Deutschlands größtes Musiktheater für Kinder im Grundschulalter und hat sich mit jährlich ca. 90.000 Besuchern einen guten Ruf weit über den Wedding und Berlin hinaus erworben. 1985 als reines Band-Projekt gegründet, hat es sich mit hoch gelobten Inszenierungen wie "Emil und die Detektive" oder "Oh wie schön ist Panama" etabliert.

Foto: © ATZE Musiktheater


Von Schülern, für Schüler: Die Mensa an der Willy-Brandt-Oberschule

Die Verpflegung an Berliner Schulen ist ein oftmals nicht befriedigend gelöstes Thema, auch an den Oberschulen. Nur an rund 50 Prozent der Oberschulen wird überhaupt ein warmes Mittagessen angeboten und zudem erfüllen die Speisepläne oftmals nicht die Kriterien für ein ausgewogenes und nahrhaftes Angebot.

Die Willy-Brandt-Oberschule in der Grüntaler Straße beschreitet nun neue Wege und wagt ab diesem Schuljahr 17/18 den Schritt, eine Mensa von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler aufzubauen. Dieses einzigartige berufspädagogische Unterrichtsprojekt hat zum Ziel, einen alternativen Lösungsweg für eine Mittagsversorgung der Schülerinnen und Schüler an Berliner Oberschulen aufzuzeigen.

Das Vorhaben basiert auf umfangreicher Erfahrung, die die schuleigene Schülerfirma "StarFood Catering & more" bisher schon in der Pausenversorgung der Schülerinnen und Schüler und externer Cateringaufträge sammeln konnte. Schülerinnen und Schüler können nun berufliche Felder erkunden und erwerben Fachwissen vom Einkauf über das Arbeiten in der Küche und den Service. Eine Schulmensa unter Schülerbeteiligung stärkt zudem die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule, lässt sie Selbstwirksamkeit spüren.

Der Startschuss für den Mensabetrieb fällt Ende September bei einem Mittagessen im Rahmen des Projekts Sterneküche macht Schule, bei dem die Mensa der Presse vorgestellt werden soll. Und damit bei dem Termin nichts schief geht, haben sich die Schülerinnen und Schüler Verstärkung durch den Sternekoch Stephan Marquardt organisiert.

Bevor nun beim Lesen das Wasser im Mund zusammen läuft, hier vorsichtshalber der Hinweis: Nein, der Termin ist nicht öffentlich. Schade eigentlich.

Foto: © Claus Ableiter, CC BY-SA 3.0


Aktionsfonds QM Badstraße: Noch Restmittel vorhanden

Bisher wurden sieben Projekte aus dem Aktionsfonds 2017 des Quartiersmanagements Badstraße umgesetzt, z.B. das Projekt „do it yourself – Kinderstimmen“ von der Kita Stettiner Straße, das Sportfest in der Böttgerstraße oder die Hofgestaltungen der Willy-Brandt-Oberschule und Gesundbrunnen-Grundschule. Zwei Projekte konnten leider nicht umgesetzt werden. Daher stehen noch Restmittel für 2017 im Aktionsfonds zur Verfügung. Projektanträge können bis zum 25.09.2017 beim QM Badstraße gestellt werden. Das Antragsformular und das Merkblatt gibt es auf der Website des QM Badstraße.

Foto: privat


Jugendschöffinnen und Jugendschöffen für 2019 bis 2023 gesucht

Das Jugendamt Mitte sucht für die Amtszeit 2019 bis 2023 für das Landgericht Berlin und das Amtsgericht Tiergarten Jugendschöffinnen und Jugendschöffen. Als BürgerIn des Bezirks Mitte haben Sie die Möglichkeit, sich für dieses Ehrenamt zu bewerben.

Die Voraussetzungen für die Übernahme des Schöffenamtes sind u.a. Deutsche Staatsangehörigkeit, Mindestalter von 25 Jahren, Höchstalter von 69 Jahren, Hauptwohnsitz in Berlin Mitte, Keine Vorstrafen, Gesundheitliche Eignung, erzieherische Befähigung.

Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2017 an das Bezirksamt Mitte von Berlin,Jugend, Familie und Bürgerdienste, Jug FD 122, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin, per Fax unter (030) 9018-48 82 25 57 oder per E-Mail an jugendschoeffen@ba-mitte.berlin.de zu richten.

Der Bewerbungsbogen, ein Merkblatt sowie weitere Informationen stehen auf der Website des des Bezirksamts Mitte zur Verfügung.

Quelle: BA Mitte, Foto: © Pixabay/Activedia CC0


Ab 2. November im Prime Time Theater: "Die Weddingers"

"Die Zukunft Berlins steht auf dem Spiel. Ein unbekannter Superschurke will die Berliner Bürger gleichschalten und Berlin, wie wir es kennen, zerstören. Niemand kann ihn aufhalten, weil niemand weiß, wer er genau ist und was er will. Jetzt müssen sich die Superhelden des „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“-Universums zusammenschließen, um die bunte Vielfalt Berlins zu retten.

„Ayran Man“ alias Ahmed Ölgür und „Captain Wedding" alias Kalle Witzkowsky bekämpfen gemeinsam mit vier weiteren Superhelden diesen mysteriösen Gegner. Jeder Held steht für einen Teil der Hauptstadt und jeder hat seinen eigenen, ganz speziellen und keineswegs einfachen Charakter. Werden sie Berlin vor dem Bösewicht retten können?"

Die Sonderproduktion des Prime Time Theaters hatte im Juli Premiere und wird dort wieder ab dem 2. November aufgeführt. Reservierungen und nähere Infos auf der Website des Prime Time Theater im Wedding.

Foto: © Prime Time Theater


Impressum

Ralf Wieland
SPD-Fraktion im
Abgeordnetenhaus Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

Tel. 0 30 / 23 25 - 22 22

E-Mail: info@ralf-wieland.de
Web: www.ralf-wieland.de

Bürgerbüro am Gesundbrunnen

Behmstr.11
13357 Berlin

Tel. 0 30 / 64 31 23 20

Öffnungszeiten: Mo 10-12 & 13-16 Uhr, Di & Do 14-20 Uhr, Fr 10-14 Uhr

Stadtplan

Meine nächsten persönlichen Sprechstunden im Bürgerbüro finden Sie auf meiner Website.

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