Portrait Ralf Wieland

Wahlkreis-Rundschau, Ausgabe November 2018

Newsletter des Abgeordneten Ralf Wieland für
Gesundbrunnen, den Soldiner Kiez und rund um die Panke


Liebe Leserin, lieber Leser,

im Bundestag wurde vergangene Woche über das von Justizministerin Katarina Barley (SPD) eingebrachte Mietrechtanpassungsgesetz debattiert. Die darin enthaltenen Regelungen verbessern den Mieterschutz und kurbeln den Wohnungsbau an. Längst überfällig, dass in dieser Hinsicht auf Bundesebene mehr passiert. Und doch hat es die SPD einige Mühen gekostet, diese Verbesserungen dem Koalitionspartner CDU/CSU abzuringen.

So wird die Modernisierungsumlage von elf auf acht Prozent gesenkt und der absolute Betrag von Mieterhöhungen wird bei drei Euro pro Quadratmeter in sechs Jahren gedeckelt. Dies schiebt dem inzwischen in Großstädten gängigen Geschäftsmodell, über Modernisierungen extreme Mietpreissteigerungen durchzusetzen, einen Riegel vor. Zudem wird das gezielte Verdrängen und Rausmodernisieren zukünftig mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro belegt.

Die Mietpreisbremse wird mit Zähnen ausgestattet. So wird der Vermieter bei Neuvermietungen verpflichtet, unaufgefordert Auskunft zu erteilen, ob im konkreten Fall eine Ausnahme von der Mietpreisbremse vorliegt, beispielsweise eine höhere Vormiete oder eine umfassende Modernisierung. Nur dann können sich Vermieter auch später auf diese Ausnahme berufen. Die rechtlichen Möglichkeiten für Mieter, gegen eine zu hohe Miete vorzugehen, werden vereinfacht und damit verbessert.

Weitere wohnungspolitische Maßnahmen sind von der SPD auf den Weg gebracht: Die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen wird eingeschränkt, der Betrachtungszeitraum von Mietspiegeln wird von vier auf sechs Jahre ausgeweitet. Von zentraler Bedeutung für die weitere Mietpreisentwicklung wird der zukünftige soziale Wohnungsbau sein. Mit einer Verfassungsänderung soll der Bund in die Lage versetzt werden, in Zukunft dauerhaft und auf hohem Niveau den Bundesländern Finanzhilfen für Investitionen beim sozialen Wohnungsbau zu gewähren. In dieser Wahlperiode sind dafür 5 Milliarden Euro vorgesehen.

Natürlich, diese Gesetzesänderungen sind ein Kompromiss. Sie werden die Situation der Durchschnittsverdiener auf großstädtischen Wohnungsmärkten nicht schlagartig verbessern. Ginge es allein nach der SPD, sähe das Mietrechtanpassungsgesetz ganz anders aus. Aber es ist der berühmte Spatz in der Hand von Mieterinnen und Mietern. Immerhin. Ginge es nach der reinen CDU/CSU-Lehre, würden Spatz und Taube einträchtig vom Dachfirst davonflattern.

Am 5. November macht die Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ Station am Gesundbrunnen. Für Sie eine gute und einfache Gelegenheit, mit Vertretern der Landes- und Bezirkspolitik ins Gespräch zu kommen. Und natürlich gern auch mit mir. Das Programm finden Sie unten. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen die Abendveranstaltung mit Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki beim SV Nord Wedding. Es gibt zum Thema Sport am Gesundbrunnen einiges zu besprechen und ich würde mich freuen, wenn Sie dabei sind.

Ihr

Ralf Wieland


"Fraktion vor Ort" am Gesundbrunnen am Montag, 5. November 2018

Flyer Fraktion vor Ort am 5. November 2018Am 5. November steht der Gesundbrunnen im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "Fraktion vor Ort". Mit einem kleinen Programm möchte ich die Aufmerksamkeit auf interessante Initiativen und Orte in unserem Ortsteil lenken und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Neben einigen Terminen, die unter vier Augen oder im kleinen Kreis stattfinden, beinhalt das Programm auch eine Reihe von Veranstaltungen, die auf Ihr Interesse stoßen könnten und zu denen ich Sie herzlich einlade.

Ich würde mich freuen, Sie am 5. November bei "Fraktion vor Ort" begrüßen zu können.

Einen Flyer, der über die Veranstaltungsreihe informiert, finden Sie demnächst möglicherweise in Ihrem Briefkasten - und auch hier als PDF-Datei.

Foto: © SPD-Fraktion Berlin


Berliner Verdienstorden für Dietmar Arnold

Verleihung des Berliner Verdienstordens an Dietmar Arnold Der Vorsitzende des „Berliner Unterwelten e.V.“ ist mit dem Verdienstorden des Landes Berlin geehrt worden. „Er hat sich in bemerkenswerter Weise um den Erhalt von historischen Orten in Berlin, insbesondere in Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Zeit und der Epoche des Kalten Krieges, verdient gemacht. Herrn Arnolds Bestreben ist es, diese Orte zu bewahren und zu schützen und sie der interessierten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich zu machen.“, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller bei der Verleihung im Berliner Rathaus Anfang Oktober.

Die „Wahlkreis-Rundschau“ hat mit Dietmar Arnold gesprochen.

WK-Rundschau: Wie fühlt es sich an, wenn man einen Orden verliehen bekommt?

Dietmar Arnold: Erstmal große Überraschung. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Dann aber auch große Freude. Der Berliner Verdienstorden ist ja nicht irgendeine Dekoration. Bei der Verleihung hat mich insbesondere gefreut, dass Michael Müller den Verein insgesamt und seine Mitglieder und Mitarbeiter hervorgehoben hat. Ich sehe mich stellvertretend für die „Berliner Unterwelten“ geehrt.

Der Verein hat seinen Sitz am, oder genauer unter dem Bahnhof Gesundbrunnen. Und dürfte inzwischen auch ein Wirtschaftsfaktor für den Wedding sein...

Na ja, Wirtschaftsfaktor ist ein großes Wort. Als wir 1997 angefangen haben, konnten wir aber in der Tat nicht ahnen, welche Größenordnungen die „Unterwelten“ einmal annehmen würden. Waren wir anfangs zufrieden und stolz, wenn jährlich 3.000 Besucher an unseren Führungen teilgenommen haben, so sind wir inzwischen bei knapp 325.000 Gästen, die ganz überwiegende Mehrzahl davon an unseren Standorten rund um den Bahnhof Gesundbrunnen. Die gehen dann natürlich dort auch essen und einkaufen. Für den Tourismus in Berlin haben wir mittlerweile auch eine gewisse Bedeutung. Und mit knapp 50 festen und über 100 freien Mitarbeitern sind wir inzwischen auch ein nennenswerter Arbeitgeber.

Sie sind bei ihren Projekten auf eine gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung angewiesen. Wie klappt das?

Mal so, mal so. Aber immer besser. In unseren ersten Jahren waren wir für viele die „Bunkerküsser“ und „Betonromantiker“. Da war man schnell bei der Hand, wenn es darum ging, alte Anlagen zu verfüllen und unzugänglich zu machen. Wohl auch, um die Erinnerung an unrühmliche Zeiten verschwinden zu lassen. Mit dem Bezirksamt Mitte, zu Anfangszeiten Wedding, hat die Zusammenarbeit vom ersten Tag an gut funktioniert, andernorts war es sehr viel schwieriger. Wir geraten aktuell natürlich auch in die Mühlen gewinnorientierter Grundstücksverwertung. So sind zum Beispiel die Anlagen der einstigen Stadtrohrpost im ehemaligen Haupttelegrafenamt zerstört worden, da der Investor mit dem Gebäude ganz andere Pläne hatte.

Welche neuen Projekte haben die Unterwelten in der Pipeline?

In den letzten Wochen durch die Presse gegangen ist ein von uns wiederentdeckter Fluchttunnel unter dem ehemaligen Mauerstreifen an der Bernauer Straße, den wir zurzeit mit einem unterirdischen archäologischen Fenster sichtbar machen und der über einen derzeit in Bau befindlichen Besuchertunnel ab nächstem Frühjahr zu besichtigen ist. Ein anderes Vorhaben beschäftigt sich mit dem Umbau Berlins zur „Welthauptstadt Germania“. Dieses größenwahnsinnige Projekt der Nazis ist zum Glück nicht realisiert worden, aber einige Vorarbeiten dazu sind erhalten, so z.B. die Achsenkreuz-Tunnel unter dem Tiergarten. Wir würden gerne in Verhandlungen mit dem Senat treten, diese Anlagen zu pachten oder zu kaufen, zu sichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies würde den Steuerzahler übrigens keinen Cent kosten, da wir sämtliche Aktivitäten aus den Einnahmen unserer Führungen und Veranstaltungen finanzieren. Und da wir hier am Gesundbrunnen sind, möchte ich gern auch noch auf ein neues Kleinod der „Unterwelten“ hinweisen: Unter der Behmstraße, Ecke Badstraße, befindet sich eine vor vielen Jahren stillgelegte Toilettenanlage. Dort haben wir in Zusammenarbeit mit dem S-Bahn-Museum eine Ausstellung über den Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn eingerichtet, die jeden letzten Sonnabend im Monat besichtigt werden kann.

Foto: © Frieder Salm / Berliner Unterwelten e.V.


"Cop Thirty Six" rappt wieder

Bereits 2013 hatten Polizisten des Abschnitts 36 in der Pankstraße von sich reden gemacht, als sie ihr Rap-Video "Wild Wedding" ins Netz stellten.

Jetzt hat die Truppe um den Kollegen mit dem Pseudonym "Cop36" wieder zugeschlagen: Mit dem Song "KBNA - füreinander da" aus der Feder von Serhat Ünal, Caro und Cop36 setzen sie ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung.

Hinter KBNA verbirgt sich ein Verein mit dem etwas sperrigen Namen "Kiezbezogener Netzwerkaufbau e.V." mit seinem Initiator Yousef Ayoub, der seit nunmehr fast 10 Jahren ein gemeinsames Projekt zwischen Kindern des Soldiner Kiez und der Polizei betreibt, bei dem sie sich kennenlernen und ins Gespräch kommen – rechtzeitig, unbelastet und nicht erst, wenn es schon zu spät ist.

"Vor diesem Engagement ziehen wir den Hut und danken Yousef sowie allen Beteiligen für den unermüdlichen Einsatz, für ein gemeinsames Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung. Denn nur wenn es uns gelingt, Distanz und Vorurteile, aber auch Ängste abzubauen, können gegenseitiges Verständnis und Respekt wachsen. Und dass sich im Soldiner Kiez etwas ändern musste, das war schon damals allen Beteiligten klar", schreiben die Polizisten zu ihrem Video.

Hier zu sehen.

Foto: Screenshot aus dem Video


Die "Panke-Postille" des Heimatvereins feiert ihren 25. Geburtstag

Als 1993 die erste Ausgabe der "Panke-Postille" erschien, haben sich die Macher vermutlich nicht vorstellen können, das ihr Heft dereinst seinen 25. Geburtstag würde feiern können. Aber mit der dieser Tage erscheinenden Ausgabe Nr. 60 ist das erste Vierteljahrhundert geschafft. Einen herzlichen Glückwunsch dazu von der Wahlkreis-Rundschau.

Die Panke-Postille ist die Zeitschrift des sehr rührigen Weddinger Heimatvereins. Sie greift Themen und Ereignisse aus der vielfältigen Geschichte des Wedding auf und stellt sie mit fachkundigen Texten und in der Regel umfangreichen Zeitdokumenten vor. "Wedding" wird hier übrigens auf althergebrachte Weise definiert, also die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen. Das aktuelle Heft Nr. 60 hat den Schwerpunkt "Prominente Weddinger". Ihm haben wir mit bestem Dank unsere nächste Meldung entnommen.

Abbildung: Ausschschnitt Titelseite der "Panke-Postille"


Prominente Weddinger: Manuela

Doris Wegener, genannt Manuela, geb. 17. August 1943 in Berlin und verstorben am 13. Februar 2001 in Berlin. Das Gesangstalent der AEG-Arbeiterin Doris Wegener wurde in einer Kneipe von einem Musikmanager entdeckt. Zunächst Mitglied einer Mädchenband, später solo unterwegs gelangen ihr unter dem Künstlernamen „Manuela“ große Erfolge. 1963 hatte sie den Nummer 1-Hit „Schuld war nur der Bossa Nova“. Doch ihr Manager brachte sie um ihr Vermögen. Manuela musste „tingeln“ gehen, um über die Runden zu kommen. Das große Comeback blieb aus. Geboren wurde sie 1943 in der Thurneysserstraße 3 nahe des Amtsgerichts Wedding. 2001 starb sie mit 57 Jahren an Krebs.

Foto: Manuela 1971, © Rob Mieremet CC BY-SA 3.0 nl


Kostenlose Mieterberatung in Milieuschutzgebieten

Ab dem 1. November wird den Mieterinnen und Mietern, die in den neuen Milieuschutzgebieten wohnen, eine kostenlose Mieterberatung angeboten. Der Soldiner Kiez z.B. ist ein solches Milieuschutzgebiet.

Bei geplanten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowie bei Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen können Mieterinnen und Mieter die kostenlose Beratung nutzen. Eine Beratungsstelle ist das Büro des Quartiersmanagements Soldiner Kiez in der Koloniestraße 129. Immer donnerstags von 16 - 18 Uhr wird es fachkundige Hinweise durch Tobias Höpner von der Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH geben. Telefonisch zu erreichen ist Tobias Höpner unter 499 08 44-0. Die kostenlose Beratung erfolgt im Auftrag des Bezirksamtes Mitte.

In Mitte wurden in diesem Jahr vier neue Milieuschutzgebiete im ehemaligen Bezirk Wedding festgesetzt: „Reinickendorfer Straße“, „Kattegatstraße“, „Humboldthain Nord-West“ und „Soldiner Straße“. In der Juni-Ausgabe der Wahlkreis-Rundschau finden sich Karten und nähere Informationen zu den Milieuschutzgebieten.

Quelle: QM Soldiner Straße, Karte: BA Mitte


Studentisches Wohnen in der Nordbahnstraße: GESOBAU errichtet 62 neue Wohnungen

Visualisierung des Bauvorhabens

Neuer Wohnraum innerhalb des S-Bahn-Rings für bis zu 158 Studentinnen und Studenten: Bis zum Winter 2019 errichtet das städtische Wohnungsbauunternehmen in der Nordbahnstraße 12 - 14 ein Wohnhaus mit insgesamt 62 neuen Mietwohnungen. Im Beisein des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller wurde im Sommer der Grundstein gelegt.

Das L-förmige neue Wohnhaus wird sich über fünf Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss erstrecken und liegt in fußläufiger Entfernung zum S-Bahnhof Wollankstraße. Die 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 23 und 99 m² groß, die größeren sollen als WG genutzt werden. Jede der Wohnungen verfügt über eine separate Küche und über einen Balkon bzw. eine Terrasse, 21 Wohnungen sind barrierefrei. Die monatliche Bruttowarmmiete je Wohnplatz wird anfänglich 300,00 € insgesamt nicht übersteigen.

Michael Müller: „Studieren in Berlin ist für viele junge Menschen aus ganz Deutschland und dem Ausland ein Traum. Für die Stadt ist es ein Gewinn, wenn junge Menschen kommen und die Hochschulen und die Wissenschaftsszene bereichern, denn die Attraktivität als Studienort ist Standortfaktor im regionalen Wettbewerb um die besten Köpfe. Wir schaffen dafür den notwendigen Wohnraum."

Foto: GESOBAU, © DMSW architekten


Quartiersrat Soldiner Straße trifft sich am 13. November 2018

Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft sich der Quartiersrat des Soldiner Kiezes, um über konkrete Fragen der Kiezentwicklung zu diskutieren und abzustimmen. Gäste sind gern gesehen, auch wenn diese nicht stimmberechtigt sind. Die nächste Sitzung findet am 13. November von 18:00 bis 20.30 Uhr in der Fabrik Osloer Straße, Saal, Aufgang B statt. Diskutiert wird über Handlungsfelder und die anstehende Kiezwerkstatt am 30. November 2018.

Wer den Quartiersrat kennen lernen und als Gast dabei sein möchte, wird gebeten, sich unter der E-Mail-Adresse qm-soldiner@urbanplan.de anzumelden. Allgemeine Infos zum Gremium Quartiersrat finden sich auf der Website des Quartiersmanagements.

Logo: QM Soldiner Straße


Schulbauoffensive informiert über den Stand der Baumaßnahmen

Berlin investiert derzeit massiv in den Aus- und Neubau von Schulen. Die Schulbauoffensive des Senats koordiniert die größeren Bauvorhaben, unterstützt die Bezirke bei ihren Maßnahmen und hilft, Bauhindernisse zu beseitigen.

Die September-Ausgabe des Schulbauoffensive-Newsletters informiert detailliert über den Stand der Dinge bei den einzelnen Baumaßnahmen und erläutert das Monitoring-Verfahren zur Ermittlung des Schulplatzbedarfs bis 2027/28.

Der Newsletter steht hier als PDF zur Verfügung.

Abbildung: Newsletter der Senatsschulverwaltung


"Kolonie Wedding" lädt zu geführten Touren ein

Die "Kolonie Wedding" ist ein Zusammenschluss und Netzwerk von nicht-kommerziellen Kunstprojekträumen im Soldiner Kiez in Berlin-Wedding. Am letzten Freitag im Monat laden die KuratorInnen und KünsterInnen gemeinsam zu Ausstellungseröffnungen in ihre Projekträume und Ateliers ein. Am selbigen Abend und am darauf folgenden Sonntag Nachmittag finden Rundgangführungen statt, bei denen jeder beteiligte Raum seine Ausstellung präsentiert und Künstlergespräche ermöglicht. Gezeigt wird ein breites und internationales Spektrum an aktueller Kunst. Die visuelle Kunst wird um Musik und Lyrik, Club- und Barprogramm bereichert.

Für Kurzentschlossene besteht also im Oktober noch die Möglichkeit, an folgenden beiden Führungen teilzunehmen:
- Freitag, 26.10., 19:30 Uhr, Treffpunkt am Prima Center in der Biesenthaler Str. 24,
- Sonntag, 28.10., 14:40 Uhr, Treffpunkt bei art.endart, Drontheimer Straße 22.

Nähere Infos zu den Touren und den einzelnen Stationen finden sich auf der Website der Kolonie Wedding.

Grafik: Website Kolonie Wedding


Ein Hörspaziergang durch die "Werkstatt Wedding"

Audioguides waren bis vor nicht allzulanger Zeit noch ein Touristen und Museumsbesuchern vorbehaltenes Accessoire: Tragbares Abspielgerät umgehängt, Ohrhörer rein - und los ging der Rundgang. Heutzutage hat so gut wie jede(r) das Abspielgerät in der Tasche, Führungen in Form von Audiodateien gibt es auch.

In Berlin hat sich das kleine Unternehmen Stadt im Ohr darauf spezialisiert, Stadtführungen auch abseits der eingetretenen Routen für das Handy anzubieten. So auch für den Wedding. Unter dem Titel "Werkstatt Wedding" geht es auf einen etwa zwei Kilometer langen Parcour vom Soldiner Kiez über die Prinzenallee entlang der Panke bis zur Wiesenstraße. Das Besondere daran: Wo sich übliche Audioguides darauf beschränken, Daten und Fakten von einem Sprecher herunterbeten zu lassen, hat "Stadt im Ohr" den Rundgang als Hörspiel inszeniert, in dem auch Zeitzeugen und Protagonisten zu den einzelnen Stationen zu Wort kommen. Das macht die Sache auch für alteingesessene Anwohner interessant, die bisher glaubten, schon alles über ihren Kiez zu wissen.

"Werkstatt Wedding" kann man sich als Smartphone-App oder als mp3-Datei herunterladen. Oder man leiht sich in Rosa Parks Café in der Soldiner Str. 32 ein komplett bestücktes Gerät aus. Ganz umsonst ist die Sache allerdings nicht: Für den Download werden 9,50 € aufgerufen. Nicht zuviel für eine kurzweilige, interessante und aufwendig hergestellte Hörspielstunde.

Foto: © Berthold Werner CC BY-SA 3.0


90 Sekunden Wedding - Der Kurzfilmwettbewerb

"WOHNSINN – Wohnen im Wedding." So lautet das diesjährige Thema für den Videowettbewerb der Kiezseite Weddingweiser. Worum es geht und wie es geht, lesen wir eben dort:

"Es gibt nun nach zwei Jahren wieder die Möglichkeit, sich im Licht der Scheinwerfer zu sonnen und Ruhm einzuheimsen. Der Weddingweiser will eure 90 Sekunden, die die Welt bedeuten. Dafür bieten wir den angehenden Freizeitregisseuren, Hobbyautoren, aber auch Profis da draußen eine Plattform für einen 90 Sekunden-Film. Packt eure Videokameras, Handys, Filmgeräte aus, sucht euch einen spannenden Ort, eine erzählenswerte Geschichte und überzeugt die Weddigweiser-Jury davon. Wir freuen uns auf eure Ideen und warten gespannt auf eure Einreichungen."

Die genauen Einzelheiten finden sich hier: Weddingweiser. Einreichungsschluss ist der 11. November 2018.

Grafik: © Weddingweiser


"Hamlet - Problemprinz aus dem Wedding" im Prime Time Theater

Ab dem 8. November zeigt das für seine Theater-Sitcom "Gutes Wedding, schlechtes Wedding" bekannte Prime Time Theater in der Müllerstraße noch einmal die Inszenierung "Hamlet - Problemprinz aus dem Wedding". Auch dort geht es selbstverständlich turbulent zu. Kann uns der Ankündigungstext die wesentlichen Handlungsstränge erhellen? Also:

"Soviel steht fest: Es ist etwas faul im Staate Wedding! Prinz Hamlet kehrt nach Hause zurück und findet so einiges im Argen. Sein Vater ist verstorben, und nun ist sein Onkel Claudius der neue Herrscher im Königreich Wedding – und der neue Mann an der Seite seiner Mutter Gertrude. Und als wenn das nicht schon genug wäre, erscheint auch noch der Geist von Hamlets verblichenem Vater und berichtet ihm von den Umständen seines Todes. Diese waren nämlich alles andere als natürlich ... Unterstützt von seinem besten Freund Horatio, abgelenkt von der schönen Ophelia und ständig überwacht von seinem neuen Vater, muss Hamlet nun seinen Erzeuger rächen, das Verhältnis zu seiner Mutter klären und zu guter Letzt noch das gesamte Königreich Wedding vor den gierig gentrifizierenden Prenzelbergern retten!

Seid gespannt, welche der bekannten „GWSW“ Figuren es in die Welt von Shakespeare geschafft haben. Für eingefleischte Fans wird auf jeden Fall was dabei sein. Begleitet wird diese komische Tragödie – erstmalig in der Geschichte des Prime Time Theaters – von einer Live Band, die das gesamte Stück musikalisch untermalen wird. Und auch das steht fest: Es wird ein Kampf, der Hamlet das Äußerste abverlangen wird. Der Rest ist Schweigen … "

Näheres verrät die Website des Prime Time Theaters.

Grafik: © Prime Time Theater


Impressum

Ralf Wieland
SPD-Fraktion im
Abgeordnetenhaus Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

Tel. 0 30 / 23 25 - 22 22

E-Mail: info@ralf-wieland.de
Web: www.ralf-wieland.de

Bürgerbüro am Gesundbrunnen

Behmstr.11
13357 Berlin

Tel. 0 30 / 64 31 23 20

Öffnungszeiten: Mo 10-12 & 13-16 Uhr, Di & Do 14-20 Uhr, Fr 10-14 Uhr

Stadtplan

Meine nächsten persönlichen Sprechstunden im Bürgerbüro finden Sie auf meiner Website.

Wenn Sie den Newsletter zukünftig nicht mehr erhalten möchten, schicken Sie bitte eine kurze Mail mit dem Stichwort "Abbestellung" sowie ggf. mit Angabe der für den Versand des Newsletters verwendeten Mailadresse an newsletter@ralf-wieland.de.