Wahlkreis-Rundschau, Ausgabe April 2019

Newsletter des Abgeordneten Ralf Wieland für
Gesundbrunnen, den Soldiner Kiez und rund um die Panke


Liebe Leserin, lieber Leser,

die Berliner Verfassung garantiert ein „Recht auf Wohnen“. „Eigentum verpflichtet“, mahnt das Grundgesetz. Beide Versprechen wirken nur noch wie Hohn und Spott auf all diejenigen, die sich den Realitäten auf dem Wohnungsmarkt stellen müssen. Die Demonstration am vergangenen Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, daß das Thema Mietenentwicklung die Menschen in unserer Stadt bewegt. Gleichzeitig begann die Unterschriftensammlung für den Volksentscheid zur Enteignung der größeren privaten Wohnungsbaugesellschaften. Die notwendige Anzahl an Unterschriften für die erste Hürde wird sicherlich vor Ostern erreicht.

Ich selbst stehe diesem Volksentscheid skeptisch gegenüber. Wenn es so einfach wäre, wie einige Befürworter meinen, dann wäre ein konkreter Gesetzentwurf vorgelegt worden. Wurde er aber nicht. Ich bin sicher, dass das Bundesverfassungsgericht eine solche Enteignung nicht zulassen wird, zumindest nicht dann, wenn der Gesetzgeber auf Bundes- und Landesebene nicht alle anderen denkbaren Alternativen ausgeschöpft hat.

Leider ist mit der CDU/CSU auf Bundesebene die auf der Hand liegende Verschärfung des Mieterschutzes nicht zu machen. Aber selbst wenn ich mich irre, einig sind sich fast alle Akteure, dass es noch sechs bis acht Jahre dauern würde, bis eine höchstrichterliche Entscheidung getroffen würde. Diese Zeit haben wir nicht!

Der galoppierenden Mietenentwicklung auf dem Wohnungsmarkt muss wirkungsvoll und schnell Einhalt geboten werden. Und wenn es nicht der Bund macht, muss ein Landesgesetz her. Dass dies rechtlich machbar ist, hat jüngst ein juristisches Gutachten im Auftrag der SPD-Fraktion ergeben. Unter dem Titel „Mietendeckel“ wird der Senat ein Gesetz einbringen, dass schlicht und ergreifend festlegt, um welchen Wert die Mieten in Berlin für einen begrenzten Zeitraum steigen dürfen. Es ist genau das richtige Mittel, das jetzt gebraucht wird. Und es ist das schärfste Schwert, über das der Gesetzgeber verfügt: Ein klares, wirksames Gesetz. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der SPD-Fraktion.

Ich wünsche Ihnen angenehme Ostertage,

Ihr

Ralf Wieland


Nach 5-jähriger Bauphase: Gesundbrunnen-Grundschule nahezu vollständig saniert

Klassenraum Gesundbrunnen-Grundschule

Nietelnagelneuer Klassenraum in der Gesundbrunnen-Grundschule

Foto: © Sonja Martens

Grund zum Feiern gibt es an der Gesundbrunnen-Grundschule in der Prinzenallee. Nach 5 jähriger Bauphase bei laufendem Schulbetrieb ist das über 100 Jahre alte Gebäude nun nahezu vollständig saniert.

Als im April 2014 die Umbaumaßnahmen begannen, „mussten erstmal säckeweise Taubenkot vom Dachboden geräumt werden“, erzählt Schulleiterin Manduela Krüger. Die Mädchen-Toiletten hatten keine Heizung und die Bestuhlung stammte noch aus den 50er Jahren. 5 Jahre lebten und lernten LehrerInnen und SchülerInnen bei zugeklebten Fenstern, Baulärm und Dreck. Doch alle Beteiligten haben gut mitgemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Klassenzimmer sind nun großzügig und hell, das Lehrerzimmer bietet Platz für das ganze Kollegium und die Aula wurde denkmalgerecht saniert.

Als besonderes Highlight verfügt die Schule nun über eine Holzwerkstatt, eine Lernwerkstatt Sprache und eine tolle Küche mit modernster Ausstattung. Alles wird von den Kindern gut angenommen und sie sind stolz, nun in der „schönsten Schule Berlins“ zu lernen, wie Schulleiterin Krüger „ihre“ Gesundbrunnen-GS nennt. Sorge bereitet Krüger nun noch der zu erwartende sprunghafte Anstieg der Mittagessen-Nachfrage. Durch die neu beschlossene kostenlose Versorgung mit Schulessen kommt der Schulhort nach den Sommerferien platzmäßig an seine Grenzen. Doch Frau Krüger hat auch diesbezüglich schon einen Plan im Ärmel, den sie sicher ähnlich tatkräftig umsetzen wird wie die Modernisierung ihrer Schule.

Text & Foto: Sonja Martens


Europa-Brunch mit Gaby Bischoff am 10. Mai im Wedding

Porträt Gaby Bischoff

Gaby Bischoff

Foto: © Götz Schleser

Am 26. Mai haben Sie die Wahl - bei den Wahlen zum Europa-Parlament. Machen Sie sich Ihr persönliches Bild von Gaby Bischoff, die für die SPD Berlin um Ihr Vertrauen wirbt.

Eine gute Gelegenheit bietet der Europa-Brunch der SPD Mitte am Freitag, 10. Mai um 10:00 Uhr in der AWO-Freizeitstätte am Schillerpark in der Barfussstraße 22/24 in 13349 Berlin (Wedding, nächste U-Bahn-Station: Rehberge). Mit dabei sind die Bundestagsabgeordnete Dr. Eva Högl und Bruni Wildenhein-Lauterbach, Mitglied des Abgeordnetenhauses für Wedding.

Da ein Brunch vorbereitet sein will, bitten die Veranstalter um eine vorherige Anmeldung bis zum 6. Mai per Mail an kreis.mitte@spd.de oder telefonisch unter 46 92 -130.

Neben dem Europa-Brunch gibt es in kommender Zeit noch sehr viele Gelegenheiten, Gaby Bischoff im persönlichen Gespräch kennen zu lernen. Eine Übersicht der Termine finden Sie auf ihrer Website www.gaby-bischoff.de.

Foto: © Götz Schleser


Berlin braucht den Mietendeckel!

Screenshot Trickfilm

Das Mietenmonster besiegen

Abbildung: © SPD-Fraktion Berlin

Sind ständige und massive Mieterhöhungen ein Naturgesetz? Nein, sind sie nicht. Der Bundesgesetzgeber könnte die rechtlichen Regelungen ändern. Entsprechende Vorstöße scheitern (bisher) aber stets am Widerstand von CDU/CSU, die am veralteten und vermieterfreundlichen Mietrecht festhält.

Ein im Auftrag der SPD-Fraktion erarbeitetes Gutachten von zwei der anerkanntesten Mietrechts- und Verfassungsexperten Deutschlands kommt zu dem Ergebnis, dass das Land Berlin die Mieten in der Hauptstadt auch über Landesrecht deckeln könnte.

Auf der Website der SPD-Fraktion werden die wichtigsten Aussagen aus dem Gutachten vorgestellt und in einem kurzen Trickfilm erläutert, wie der Mietendeckel funktioniert. Welche Maßnahmen über den Mietendeckel hinaus nötig sind, um die Mietpreisspirale zu bremsen und den Neubau bezahlbarer Wohnungen anzukurbeln, erläutert die Website der SPD Berlin.

Quelle & Abbildung: SPD-Fraktion Berlin


Gedenkstein auf der Walter-Röber-Brücke erhält Informationstafel

Gedenkstein an den Blutmai

Der Gedenkstein für die Toten bei den Mai-Unruhen 1929 an der Walter-Röber-Brücke.

Foto: © privat

Seit vielen Jahren erinnert ein Gedenkstein an der Walter-Röber-Brücke (Wiesenstraße, im Pankekiez) an die "Blutmai"-Krawalle im Jahr 1929. "Anfang Mai 1929 fanden hier bei Straßenkämpfen 19 Menschen den Tod. 250 wurden verletzt", ist auf dem Stein zu lesen. Wie es dazu kam und worum es dabei ging? Fehlanzeige. Keine weiteren Informationen am Gedenkstein erhältlich.

Der "rote Wedding" war einer der Hotspots der Mai-Unruhen 1929. In dem Arbeiterbezirk hatten bei der Reichstagswahl 1928 mehr als 40 Prozent die KPD gewählt. Im Web finden sich zahlreiche Texte, die sich ausführlich mit den Hintergründen rund um den Blutmai befassen.

Und demnächst erfährt man auch direkt am Gedenkstein mehr zu den damaligen Ereignissen. Mit Hilfe des Aktionsfonds wird nun neben dem Stein eine Erläuterungstafel installiert, die über die Ereignisse des Jahres 1929 im Wedding genauer informiert. Die feierliche Eröffnung soll laut QM Pankstraße am 4. Mai stattfinden.

Foto © privat


Fest zum Saisonstart im "himmelbeet" am 13. April

Das "himmelbeet" startet in die Saison 2019.

Foto: © himmelbeet

Am 13. April startet der Gemeinschaftsgarten himmelbeet in der Ruheplatzstraße 12 mit einem Fest in die Gartensaison. Von 13.00 – 21.00 Uhr gibt es ein umfangreiches Programm, u.a.:

- von 13 bis 17 Uhr wird auf einer Saatgut-Börse samenfestes Bio-Saatgut zum tauschen oder zum mitnehmen gegen Spende angeboten,
- um 14:30 und 16:30 Uhr wird im Rahmen eines Workshops gezeigt, wie Sämlinge richtig pikiert werden,
- um 18 Uhr rappt Matondo. Er ist auf vielen Bühnen zu Hause. Als Teil des Rap-Duos ”Hayat & Matondo” hat er sich einen Namen in der deutschsprachigen Rap-Szene gemacht,
- ab 19 Uhr heißt es dann "Bühne frei" für selbstgemachte Musik auf mitgebrachten Instrumenten.

Die Gartensaison 2019 wird die letzte an diesem Standort sein. "Zwar wissen wir nicht wo es ab November 2019 weitergeht, aber das hält uns nicht davon ab den Start der voraussichtlich letzte Gartensaison in der Ruheplatzstraße gebührend zu feiern", schreiben die Macher des Gemeinschaftsgartens auf ihrer Website.

Abbildung © himmelbeet


Bezirksamt legt Bezirksregionenprofile vor

Abbildung: © Bezirksamt Mitte

Wer sich näher für statistische Angaben und die kommunale Infrastruktur in seinem Wohnquartier interessiert, findet dies in den aktuell vorgelegten Bezirksregionenprofilen des Bezirksamts Mitte.

Das Bezirksamt Mitte hatte als erster Berliner Bezirk unter der Federführung der Sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) Profile seiner 10 Stadtteile erarbeitet, um die kommunalen Aufgaben und die kommunale Infrastruktur möglichst passgenau auf die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger auszurichten. Dabei handelt es sich um eine Sammlung und Analyse von statistischen Daten zur Beschreibung der demografischen und sozialen Situation des Bezirks (Teil 1: Analyseteil) und die Verständigung des Bezirksamtes auf die Verfolgung gemeinsamer „fachübergreifender“ Ziele (Teil 2: konzeptioneller Teil).

Die Bezirksregionenprofile Teil 2 stellen nach einer Kurzzusammenfassung aus der Perspektive der Stadtteilkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie der wichtigsten Merkmale und Kennzahlen die Ziele und Strategien der einzelnen Bereiche des Bezirksamtes in dem jeweiligen Stadtteil dar sowie die ämterübergreifend abgestimmten Ziele und Strategien, endend mit einer fokussierten Entwicklungsperspektive.

Abbildung © Bezirksamt Mitte


Umweltpreis Berlin-Mitte: Bewerbungen bis 13. Mai möglich

Logo Umweltpreis Berlin Mitte

© BA Mitte

Auch für das Jahr 2019 schreibt das Bezirksamt Mitte einen Umweltpreis aus.

Gewünscht sind innovative Beiträge und pfiffige Ideen, die sich mit Themen aus den Bereichen Umwelt, Natur und Technik befassen. Die Einreichungen können sich auf durchgeführte oder geplante Projekte beziehen.

Die Ausrichtung der Inhalte kann naturwissenschaftich, technisch, künstlerisch, kulturell und sozial sein. Zur Teilnahme berechtigt sind Personen oder Gruppen, die ihren Wohnort oder Arbeitsmittelpunkt im Bezirk Mitte haben.

Das Bezirksamt Mitte stellt ein Preisgeld von 3.000 Euro zur Verfügung, dass in altersbezogene und gruppenspezifische Kategorien aufgeteilt und von einer unabhängigen Jury vergeben wird. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis des Umwelt- und Naturschutzamtes für besonders nachhaltige Projekte in Höhe von 500 Euro verliehen. Für das Sonderthema „Schulgärten – Gärten für die Kleinen der Stadt“ sind 1.000 Euro ausgelobt, die u.a. vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde zur Verfügung gestellt werden.

Wettbewerbsbeiträge können bis zum 13. Mai beim "Schul- und Umweltzentrum Mitte" (SUZ Mitte) eingereicht werden. Eine Broschüre des SUZ informiert über die näheren Einzelheiten.

Abbildung: © BA Mitte


Ehrenplakette des Senats für Klaus Köpke

Klaus Köpke (re.) und Senator Andreas Geisel

© privat

Dem langjährigen Vorsitzenden der SV Nord Wedding e.V., Klaus Köpke, ist die Ehrenplakette des Senats von Berlin für besondere Verdienste um die Förderung des Sports verliehen worden. Die Auszeichnung wurde ihm im Rahmen einer kleinen Feierstunde Ende März von Innensenator Andreas Geisel überreicht.

Klaus Köpke war über sehr viele Jahre für 'seinen' Verein, die Sportliche Vereinigung Nord Wedding 1893 mit Sitz in der Kühnemannstraße, aktiv und hat sich mit seinem unermüdlichen Engagement für den Vereins- und Breitensport weit über den Wedding hinaus einen Namen gemacht.

Bereits im vergangenen Jahr wurde er vom Berliner Fußball-Verband für seine inzwischen über 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Foto: © privat


Gehweg in der Koloniestraße wird saniert

Foto: Pixabay

Das Bezirksamt Mitte hat in den Jahren 2017 und 2018 rund 2,75 Millionen Euro in den Ausbau und die Instandhaltung von Gehwegen investiert. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Turmstraße zwischen Oldenburger bzw. Ottostraße und Waldstraße bzw. Gotzkowskystraße (346.000 Euro), die Fürstenberger Straße zwischen Schwedter und Wolliner Straße (337.000 Euro) und die Fläche um die Marienkirche (283.000 Euro). Zur Beseitigung kleinerer Mängel an Gehwegen hat der Bezirk in den Jahren 2017 und 2018 rund 900.000 Euro ausgegeben.

In der aktuellen Wahlperiode sind Investitionen von weiteren rd. 8,34 Millionen Euro für den Neubau und die Sanierung von Gehwegen im Bezirk Mitte geplant. Wichtige Neubauprojekte sind der Gehweg in der Koloniestraße (Osloer Straße bis Kühnemannstraße, ca. 3,1 Mio. Euro), Ungarnstraße (Ausbau der Fahrbahn und Gehwege zwischen Müllerstr. und Marktstr., ca. 2,5 Mio. Euro) und der Ausbau der Swinemünder Straße (Fahrbahn und Gehwege zwischen Rügenstraße und Ramlerstraße, ca. 900.000 Euro). Für die Straßenunterhaltung plant der Bezirk im Jahr 2019 rd. 1,27 Millionen Euro ein. Mit dem Geld sollen u.a. Gehwege in der Kremmener Straße, Wiesenstraße, Griebenowstraße und Transvaalstraße saniert werden.

Jährlich stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamts (SGA) ca. 30.000 Mängel im Straßenland fest. Davon sind rund 60 Prozent Gehwegschäden wie gebrochene Platten, Unebenheiten, Absackungen und Beschädigungen des Mosaikpflasters. Bauaufseher begutachten in regelmäßigen Abständen durch Sichtprüfung den Zustand der Wege.

Bürger können Schäden an Gehwegen über den Postweg, per Telefon oder E-Mail an das SGA melden. Das Anliegenmanagementsystem (AMS) des Ordnungsamts leitet Meldungen an das SGA weiter. Dort überprüfen die Mitarbeiter die Meldung und beauftragen externe Firmen mit der Reparatur, die innerhalb von drei Werktagen erfolgen soll. Bei besonders schweren Mängeln, die die Verkehrssicherheit gefährden, trifft das SGA Sofortmaßnahmen am Tag der Feststellung. Großflächige und immer wiederkehrende Schäden werden für die spätere grundhafte Sanierung angemeldet.

Quelle: BA Mitte, Foto: Pixabay


"Talk im Kiez": Interessante Menschen im Kiez - live und als Video

Horst Schmiele (re.) zu Gast bei "Talk im Kiez"

© Soldiner Kiez Kurier

Seit etlicher Zeit gibt es die verdienstvolle Veranstaltungsreihe "Talk im Kiez", die von Diana Schaal und Thomas Kilian unter dem Dach des Soldiner Kiez e.V. betreut wird. Dort kann man interessante Menschen aus dem Kiez kennenlernen und etwas über ihre Projekte, ihre Ideen und Vorstellungen, über ihren Hintergrund und aus ihrem Leben erfahren. Und das Schöne daran: Wenn man keine Zeit hatte, direkt zu "Talk im Kiez" zu gehen, kann man sich die Gespräche als Video anschauen.

Im Januar z.B. war "Talk im Kiez" bei Horst Schmiele zu Gast. Er ist Vorsitzender des Vereins Menschen helfen Menschen, der in der Wollankstraße 58-60 ein Ladengeschäft betreibt, in dem viele nützliche Dinge für kleines Geld an Menschen abgegeben werden, die mit einer eher dünn bestückten Geldbörse gesegnet sind. Wie es zu dem Verein gekommen ist und wie man ihn am laufen hält, erfährt man in dem Gespräch.

Horst Schmiele ist ein 'alter' Berliner, der viel zu erzählen hat. Wie es früher im Kiez war, was sich im Laufe der Jahre verändert hat, wie die Mauer gebaut wurde und wie man mit ihr gelebt hat. Für die Jüngeren alles kaum vorstellbare Geschichten und Geschichte.

Den Link zum Video mit Horst Schmiele findet man hier.

Schöner ist's natürlich, wenn man direkt dabei ist. Und da bietet sich kurzfristig der nächste "Talk im Kiez" am Donnerstag, 11. April um 19:00 Uhr an. Zu Gast ist Remzi Kaplan, der als größter Döner-Produzent in der EU gilt. Das Ganze findet statt in seinem Soldaritätsverein Bahadin in der Biesentaler Str. 23. Und wer diese Wahlkreis-Rundschau zu spät gelesen hat, kann sich damit trösten, dass es das Gespräch auch anschließend wieder als Video gibt.

Foto: © Soldiner Kiez Kurier


20 Jahre Quartiersmanagement: eine Erfolgsgeschichte

Der Plenarsaal des Abgeordnetenhauses

© privat

2019 wird das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt und damit auch das Berliner Quartiersmanagement 20 Jahre alt. Mit dem Berliner Quartiersmanagement werden die Lebensverhältnisse in den einzelnen Quartieren verbessert und der soziale Zusammenhalt und die Handlungsfähigkeit der Strukturen vor Ort gestärkt.

Zurzeit erhalten 34 Quartiere in acht Bezirken Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt. Seit 1999 wurden 42 Quartiere mit 7255 Projekten unterstützt. Diese Fördermittel werden von den ehrenamtlich engagierten Menschen vor Ort genutzt, um gemeinsam mit den Quartiersmanagementteams Lösungen zu finden, die das Leben konkret verbessern. Die Fördermittel werden vielfältig genutzt; zur Begrünung von urbanen Räumen, für Bildungs- und Begegnungsangebote, Sport- und Kulturstätten oder Stadtteilzentren. Mit sozio-integrativen Angeboten wie Kiezfesten und Bildungsangeboten werden die Nachbarschaften gestärkt.

Das Quartiersmanagement lebt: von den 34 Gebieten befinden sich derzeit 9 in der Verstetigung. Sie haben sich entwickelt, so dass die Förderung allein durch die Bezirke getragen werden soll.

„Wir wollen das Quartiersmanagement im Dialog mit QM-Teams und Quartiersrät*innen in den Verstetigungsprozessen unterstützen", so Bettina Domer, Sprecherin für Soziale Stadt/QM der SPD-Fraktion, "besonders in unseren Großwohnsiedlungen wird nachbarschaftliches Engagement vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt wichtiger werden, aber auch die Koordinierung der sozialräumlichen Angebote durch den Senat werden wir weiterentwickeln.“

"Insbesondere unsere Kieze rund um den Gesundbrunnen, ob Soldiner Kiez, Pankstraße oder Badstraße, haben in den vergangenen Jahren sehr stark vom Quartiersmanagement profitiert", so Ralf Wieland, "und werden es auch weiterhin tun. Dies ist neben den QM-Teams nicht zuletzt der Verdienst der vielen Aktiven und Freiwilligen, die sich in den Quartiersräten und in zahlreichen Projekten für ihr Quartier engagieren. Bei ihnen möchte ich mich sehr herzlich dafür bedanken und sie ermuntern, dies auch weiterhin zu tun."

Foto: © privat


Müll - im Soldiner Kiez jetzt auch mit eigenem Museum

(Noch) kein Exponat im Müll-Museum

Foto: © privat

Wenn es an etwas im Soldiner Kiez nicht mangelt, ist es an Müll. Was liegt da also näher, als dem Müll ein eigenes Museum zu widmen. Es gibt Museen für alles Mögliche und Unmögliche. Also bittesehr - Soldiner Kiez proudly presents: Das Müll-Museum. Eröffnet Mitte März im Franckesaal der Stephanuskirche und nun immer freitags von 10 bis 18 Uhr ebendort geöffnet. Zu sehen gibt es Kunstobjekte, die sich von verschiedenen Seiten dem Thema Müll nähern.

Eine bitterernste Angelegenheit ist das Müllmuseum allerdings nicht, wie man auf der Website des QM Soldiner Kiez nachlesen kann. Entstanden war die Idee, als Ausstellungsmacherin Lena Reich mit Schülern des Oberstufenzentrums KIM am Gesundbrunnen auf der Suche nach wilden Müllkippen unterwegs war. Nicht um aufzuräumen, sondern um sich den Müll genauer anzusehen und die Geschichte hinter den einzelnen Fundstücken zu erfassen. Daraus ist die Ausstellung geworden, die aus einem sehr eigenen Blickwinkel auch die Gegenwart und die Geschichte des Kiezes spiegelt.

Getragen wird das Müll-Museum vom Interkulturellen Theaterzentrum Berlin e.V., das in Kooperation mit Schulen und Nachbarschaft Workshops durchführen und mit Hilfe der wilden Müllkippen kunsthistorisches Basiswissen sowie nachhaltiges Entsorgungs- und Konsumverhalten vermitteln will.

Falls dereinst mal Mangel an Ausstellungsstücken besteht, können sich die Macher gern vertrauensvoll an die Redaktion der "Wahlkreis-Rundschau" wenden. Dort verfügt man über eine umfangreiche und stets aktuelle Liste von Standorten, an denen zeitgenössisch relevante und zum Teil liebevoll kuratierte Zusammenstellungen von Exponaten zu finden sind.

Foto: © privat


Osterbasar bei "made in wedding" bis 18. April

"made in wedding" in der Koloniestr. 120

Foto: © made in wedding

Werden noch Accessoires und Präsente zu den Ostertagen gesucht? Da könnte man kurzentschlossen bei "made in wedding" fündig werden. Noch bis zum 18. April findet in der Koloniestraße 120 täglich von 10 bis 18 Uhr ein Osterbasar statt. Angeboten werden Artikel aus der eigenen Werkstatt, z.B. Bilder, Postkarten, Keramiken u.a. Nähere Infos sowie aktuelle Informationen zu den Ausstellungen und Projekten von "Made in Wedding" finden Sie auf der Website www.made-in-wedding.de

„made in wedding„ ist ein seit 2013 bestehendes Projekt für Kiezkunst, dem gemeinnützigen Bildungsträger P.U.K. a malta gGmbH zugehörig. Als kleiner Laden bietet "made in wedding" Anwohnern die Möglichkeit, Alltagskunst in seinen Räumen auszustellen und so gelebte Alltagskultur sichtbar werden zu lassen.

Foto: © made in wedding


Impressum

Ralf Wieland
SPD-Fraktion im
Abgeordnetenhaus Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

Tel. 0 30 / 23 25 - 22 22

E-Mail: info@ralf-wieland.de
Web: www.ralf-wieland.de

Bürgerbüro am Gesundbrunnen

Behmstr.11
13357 Berlin

Tel. 0 30 / 64 31 23 20

Öffnungszeiten: Mo 10-12 & 13-16 Uhr, Di & Do 14-20 Uhr, Fr 10-14 Uhr

Stadtplan

Meine nächsten persönlichen Sprechstunden im Bürgerbüro finden Sie auf meiner Website.

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